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Wein, Bildung, Kolonialisierung und Demokratie

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Report MainzFall Gustl Mollath: Weggeräumt und stillgestellt

Zwischen Wasser und Urwald“ Erlebnisse und Beobachtungen eines Arztes im Urwald Äquatorialafrikas – von Albert Schweitzer – Paul Haupt, Bern, 1926 – C.H.Beck`sche Verlagsbuchhandlung München – Hefte 1-3 1924-27.

Wein, BildungKolonialisierung und Demokratie

Kongokonferenz1884 erfolgte die Aufteilung weiterer Gebiete Afrikas und die Missionierung durch die Kirche. Man sprach zwar von Schulen und Kultivierung, meinte aber Rohstoff-Ausbeutung. Heute, mehr als 100 Jahre danach sehen wir die Misere. Die Selbstversorgung ist zum erliegen gekommen, weil importierte, subventionierte Lebensmittel den Markt kaputt gemacht haben. Wir kippen unseren Müll dort ab und verpesten den Lebensraum der Afrikaner. Zudem wurden die Grenzen am Reissbrett, ohne Rücksicht auf Stammes-Gebiete gezogen, ein Akt der noch heute zu Kriegen führt und die Bevölkerung nicht zur Ruhe kommen lässt.

Die Geschichte des Weinanbaus geht auf eine Zeit von 9000-6000 Jahren vor unserer Zeitrechnung zurück.

Erste Weinbaugebiete, nach dem Vorbild der Perser, gab es bereits in Griechenland, die Wein-Handel betrieben. Später  auch in Galizien, Südfrankreich, ein von den Römern besetztes Land. Mit dem Wissen um die Wirkung des Weines, setzten sie ihn für ihre politischen Zwecke ein. Um Machtstrukturen zu erweitern, waren es wohl die Römer, ca. 50 vor uZ. die sich den Weinanbau in Galizien,  zu Nutze machten, um die Machthaber anderer Länder mit Wein gefügig zu machen, eine Globalisierung des Weingeschäftes und des Sklavenhandels. Ein Sklave konnte gegen eine gefüllte Weinamphore, 25 Liter eingetauscht werden.

Kolonialisierung, wurde stets von Missionaren begleitet, und mit Wein durchgesetzt.

Vor 100 Jahren genau, begann Albert Schweitzer seine Arbeit in Afrika. Aus seinen Aufzeichnungen, geht hervor, dass mit Hilfe des Weines die Eingeborenen zur Arbeit gezwungen wurden.