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Vorwort

Privates Projekt des Bauherrn  –  Umwandlung zu einem öffentlich rechtlichen B-Plan 7-29 in 3 Schritten I. Inhalt : Verträge  –  II. Bauleitplanung : Kerngebietsanmaßung III. Darstellung : Darstellungskunst

Vorwort

Leviten

Baustadtrat, frei nach PaperPress der alte Rost : „Wenn wir uns jetzt umsehen, haben wir bereits große Schritte in der Entwicklung vor Augen“

Meine erste Begegnung mit dem B-Plan 7-29 Liegt nun schon, aus Spontisicht, Lieber Alex, über 3 Jahre zurück und mein Engagement, zunächst in der BI-Gasometer, die aber meinen Vorstellungen nicht entsprach, hat der Dialog in und mit dem Blog zu dem vorliegendem Ergebnis und der Gewissheit der mangelnden Realisierbarkeit des B-Plans 7-29-5in1, geführt.

So schrieb und sagte ich, obwohl die Liebe Christa das nicht Gut fand, in den Text meiner kurzen Rede zur dritten und letzten Vollversammlung der Anwohner am 12.06.2008 der BI-Gasometer : „Der vorgestellte Plan beinhaltet etwas so absurdes, das man nur als Spekulant schwärmt und sagt, genial.“ Als meine Privatmeinung, wie Christina noch während des Applauses verkündete.

Die Absurditäten sind aufgedeckt als Gesetzes Verstösse erkannt, als Inhalte purer Scharlatanerie, gemischt mit Grössenwahn, wie mir scheint, oder ? – was treibt Sie Herr Müller ? und – was treibt Sie Herr Krömer ?  – zwar zwei Möchtegerne die etwas Grossartiges mit einem künstlichem Implantat schaffen wollten, jedoch wurden sie als Störer des öffentlichen Raumes und der Grundordnung identifiziert. Nein, Lieber Christian, keine „Profis“, Scharlatane, zwar mit Geld aber ohne Sachverstand ausgestattet.

Auf den Grund gehend,  den Ungereimtheiten folgend, das war entlang des Verfahrens, so ging es weiter über den Freundschaftsdienst, den Darstellungskünsten, den Bedingungen des Bauherrn, den vorgezeigten Pfad über die Flurbereinigung, bis ich, den roten Faden in der Hand, zum Ausgangspunkt zurückkehrte. Der „B-Plan 7-29“ war in seine Bestandteile zerlegt.  

Mit meinem Studium an den Bestandteilen lag ein weiterer Weg vor mir, ein Weg der Erkenntnisse, bis ich sie, ihren eigenen Kategorien folgend, schliesslich neu geordnet zusammengesetzt hatte. Nun mit den hier vorliegenden und beschriebenen Ergebnissen, besteht  die Gewissheit, das der B-Plan 7-29 nicht realisiert werden kann, ob er nun mit oder ohne Unterschrift eines Baustadtrates versehen ist, ist unerheblich. 

Das Projekt des Bauherrn entpuppte sich als Sammelsurium, mit einem unantastbaren, künstlich geschaffenen Implantat ausgerüstet, keine Veredelung, keine Anpassungsfähigkeit, aus fachlichen Unverstand, mit Bahnanlagen-Griff ohne Kompetenz, Gutachten als Umweltbericht, das mit der Baugrube eine Gedenkschrift darstellt, übereilte unzureichende Planungen erst durch die BVV dann zur Reife und schliesslich als Nord-Splitter zum illegalen Park,, immer von vorgefertigten Pressemeldungen des Bauherrn begleitet, getrieben wurden.

Der Bauherr und der Baustadtrat hatten sich zum Ziel gesetzt, das Projekt in einen B-Plan umzuwandeln. Das ist ihnen nicht gelungen, weil sie zwar mit einer anmaßenden ahnungslosen Überheblichkeit, anstatt mit einer fachlichen Überlegenheit ausgestattet waren !

Da es sich nicht einfach nur um eine Störung der Bauleitplanung handelt, vielmehr um eine grundsätzliche Weichenstellung der politisch Verantwortlichen, die zwar in ihrer Verfahrensweise auf „Investoren“ bedacht, dabei jedoch gesetzliche Änderungen zum Nachteil der Bürger im Kopf haben und, auch ohne Gegenleistungen, zur Veräusserung von Gemeineigentum bereit sind.

So muss es einen Präzedenzfall zur Abwehr weiterer Schäden vom Land Berlin geben, als Stärkung der fachlichen Aufbereitung und damit verbundene demokratische Bestrebungen der Bürger, die die geschwächte Bauleitplanung wieder dem Leben zuführen.

Der vorliegende Vorgang „Implantat B-Plan 7-29-5in1“, bietet sich mit seinen Gesetzes-Übertretungen nicht nur an, sondern ist, vor Fehlern strotzend, geradezu prädestiniert dafür.

Präzedenzfall : – Planungshoheit – Haftung – Stadtentwicklungsplan –  Implantat B-Plan 7-29-5in1 – Städtebaulicher Vertrag – Verfahrensfehler – Planungsfehler.

Bezogen auf mein demokratisches Verständnis bin ich erstaunt über die Hingabe Politiker unterschiedlicher Couleur, die sich für Geld erst Vorführen und dann zurück rudern lassen, aber auch von „meinen“ Bezirksverordneten, die sich alle samt, einige weniger, haben einwickeln und blenden lassen.

Ein Umstand der mir gezeigt hat, das es nicht einmal in der BI-Gasometer, abgesehen von den Anwohnern in den Voll-Versammlungen, ein „Rückgrad“ im Bezirk gibt, keine Frau, kein Mann die, der, ihre, seine Gedanken beieinander hat, allein dem „Glauben“ verfallen, das EINER, es kann, folgend. – ein Armutszeugnis !

Während meiner Arbeit zu dieser „Aufklärung“, habe ich mich nicht „Verrannt“, Liebe Cornelia, sondern den Baum kennen gelernt, einen wichtigen Begleiter des Lebens und kann nur hoffen, das er nie von unserer Seite weichen oder von, Hallo Herr Schworck, Natur und Umweltämtern in Vandalenart gewichen wird. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, das ihm überall auf der Welt seinem Stellenwert gerecht, begegnet wird, er ein „Sonderrecht“ erhalten muss, als Naturerbe des Lebens !

Mit dem zweifellos gescheitertem Implantat B-Plan 7-29-5in1, gescheitert ist das falsche Attribut, es hat sich nicht nur als Hirngespinst Totgelaufen sondern ist als künstliches Gebilde ohne Anschluss an die Realität nicht überlebensfähig.

Nun ist zu hoffen, das diese ominösen „Flurbereinigungen“ deren Rechtskraft nicht realisiert werden kann, von den, wie ich hoffe wieder zur Besinnung gekommenen Bezirkspolitikern nachhaltig geordnet werden, um dem Park seine eigentliche Grösse zu geben die dem Gasag-Geschenk gerecht wird und vor allem um der Torgauer Strasse endlich ihre zugewiesene Breite zu geben.

In Bezug auf das Gasag-Areal sehe ich das Hauptproblem unserer Zeit in dem Umgang, dem Selbstverständnis mit und von Energie. Es wird sich nur bewältigen lassen, indem sich jeder Einzelne seines Verbrauches bewusst wird und auf dem Sektor Stadtplanung, eine Flächensicherung, gepaart mit Klimazonen zur Dezentralisierung der Energieerzeugung stattfindet.

Verwiesen sei auf das „Memorandum zum Klimawandel“ (http://www.aquaterra-berlin.de) von Ripl und Scheer, mit der Unterzeile : „Notwendige gesellschaftliche Reformen zur Stabilisierung des Klimas und zur Lösung der Energiefragen“.

Dabei kommt dem Gasag-Areal seine zentrale Lage als „Klimaflur“ zu Gute, die es, mit seinem Gasometer, als Energie-Erzeuger auszeichnet. Zudem sehe ich im „Handwerk“ die Möglichkeit der Energieeffizienten Herstellung vieler Produkte, die gerade bei so vielen „Arbeitslosen“ auf Resonanz stossen wird. Ausserdem gehört das Handwerk in seiner „Erlernzeit“ zu den wichtigsten Lernprozessen des Menschen, im Umgang mit Materialien ein wichtiger Baustein des Erkennens, der Sensibilisierung und der Sinngebung für das tägliche Leben. Unser Leben ist vollkommen abstrakt geworden und hat keinen Bezug mehr zur Natur, obwohl wir, ihr Produkt sind.

Juni 2011

Knut G. Jeckstadt

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