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Schlussbetrachtung B-Plan 7-29

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Schlussbetrachtung B-Plan 7-29

Um für das Gasag-Areal als Industrie-Brache, einen Bebauungsplan mit einer städtischen Nutzung aufstellen zu können, ist eine Gliederung mit einer Siedlungs-Struktur aus Erschliessungs-Strassen zur Nutzung der Bestands- und geplanten Neubauten eine Grund-Voraussetzung.

Die Planvorstellungen des privaten Bauherrn Reinhard Müller alias Euref beinhalten zwar Verkehrsflächen, jedoch weder der B-Plan 7-29 noch das Gasag-Areal.  

Demnach können nur mit einem Bebauungsplan gemäß BauGB §12, die Verkehrsflächen, zudem die angestrebte Widmung zum Kerngebiet nach der BauNVO erst und nur durch eine Siedlungs-Struktur ermöglicht, als Vorhaben- und Erschliessungsplan, rechtssicher um- und festgesetzt werden.

Statt dessen haben die Protagonisten das Gasag-Areal, ein Arbeitsgebiet n. BO58, in ein Kerngebiet n. BauNVO umbenannt, obwohl es in der BauNVO ein Baugebiet ohne Siedlungs-Struktur nicht gibt.

Zwar wird das Gasag-Areal, von der Baustadträtin, Dr. Sibyll Klotz, (Die Grünen) als erschlossenes „Grundstück“ an der Torgauer Strasse bezeichnet, jedoch wurden Erschliessungswege zu den über 20 alleinstehenden Gebäuden, als Bestands- und geplanten Neubauten des Areals, nicht in dem B-Plan 7-29 eingetragen. 

Gleichwohl werden die notwendigen Verkehrsflächen von der Baustadträtin als „private Wege“ die nicht der Eintragung bedürfen, bezeichnet, obwohl Sie mit gleichem Zungenschlag versichert, dass es kein privates Kerngebiet geben kann ! 

Mit der Folge, dass die Bedingungen einer gesicherten Erschliessung weder für vorgezogene Bauvorhaben nach dem BauGB §33 (s.g. Planreife) noch für Baugenehmigungen nach der BauO Bln §4 u. §5 erfüllbar sind.

Die Erschliessungswege werden nicht dargestellt, obwohl die Flächen bekannt sein müssen, um sie von der Gesamtfläche, zur Berechnung der Baudichte, abziehen zu können.

So wurde das gesamte Gasag-Areal als Baufläche bezeichnet, mit der Folge, dass Verkehrswege zwar nicht eingetragen sind, jedoch eine „Doppelbezeichnung“ tragen, obwohl sie nicht doppelt genutzt werden können !

Der Bauherr bestätigt seine „Doppelbezeichnung“ und damit die Doppelbebauung in seiner „Abmahnung“ an den Unterzeichner und nennt sie „Persönlichkeitsrecht“, indem er sie als „Baufläche“ bezeichnet und sie auch mit GFZ 3 multipliziert ohne Beachtung der Baudichte nach BauNVO.

Da die abzuziehenden Verkehrsflächen nach BauNVO, rund 50 % des Gasag-Areals ausmachen, erwarb der Bauherr, auf wundersamer Weise, genau doppelt soviel Baumasse zur Unterbringung auf dem „Grundstück“, wie überhaupt möglich ist.

Das Wunder, nahm seinen Lauf, als aus der Euref-Planung, der Planvorstellung des Bauherrn, zwar die Baumassen auf den B-Plan 7-29 übertragen wurden, jedoch auf Anweisung, nicht die Verkehrsflächen.

Damit besteht das Wunder aus der Differenz zwischen GFZ 6 und GFZ 3 von 100 % zusätzlicher Baumasse durch das „Weglassen“ und der gleichzeitigen „Doppelbezeichnung“, der Verkehrsflächen !

Mit dieser zusätzlichen Baumasse werden dem Betrachter die doppelten Höhen der Neubauten verständlich, denn erst mit dieser zusätzlichen Baumasse hatte der Bauherr eine „plausible“ Begründung gefunden, mit seiner Planung in die Höhe gehen zu müssen.

Bei Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, sind die Höhen an die Umgebung angepasst und das städtebauliche Bild nicht all zu sehr verfremdet. 

Aber der B-Plan 7-29 ist, trotz Bautätigkeit, ja noch nicht rechtskräftig festgesetzt worden. Der Bezirk muss noch Nachbessern und die Senatsverwaltung dem dann zustimmen.  

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