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Planungsverzerrung

III.

3.2. Planungs-Verzerrung

Ahnungslosigkeit oder beabsichtigte Schäden für das Land Berlin ? ein Fauxpas ? mit Nichten, eher eine Schwindel erzeugende Höhenlage, als entgangenen Gewinn für den Privaten Bauherrn, gleichwohl ein weiterer Hohn der „Planreife“ : 

Mit der Planung der Planstrasse A, des unbrauchbaren „Implantats B-Plan 7-29 5in1“ kann plötzlich das Kreuzungsbauwerk, nicht mehr entsprechend des Städtebaulichen Vertrages, als erste Baumaßnahme ausgeführt werden, weil sich ein „nicht vorhersehbarer Umstand“, oder besser gesagt sich eine fahrlässige Ahnungslosigkeit herausgestellt hat und wird statt dessen in weite Ferne gerückt.

So hat sich der Bauherr, mit der unterlassenen Planung und Darstellung im „Implantat B-Plan 7-29 5in1“ der Torgauer Strasse, zusammen mit ihm das Stadtplanungsamt Tempelhof / Schöneberg mit seinem Vorsteher Baustadtrat auf Zeit (5Jahre) Bernd Krömer und nicht zuletzt das Land Berlin  in eine Sackgasse gebracht !  

Zwar soll die Planreife vor einem „Bankrot“ schützen, jedoch wird mit ihrem Eintrag in den Städtebaulichen Vertrag deutlich, das das Problem seit langem bekannt und eine Lösung zur Höhenlage der Planstrasse A und die Situation der fünf Meter breiten Torgauer Strasse ohne Fussweg, gar nicht mehr gefunden werden sollte, statt dessen, mit steigendem Verkehrsaufkommen, an sich es verkompliziert wird. Ein Plan-Spiel das auf die Westtangenten-Planung der Fünfziger Jahre zurückgeht. 


Das „Implantat B-Plan 7-29 5in1“ ohne Bauleitplanung

Der Eingriff in das Hoheitsrecht der Bahn erwies sich als Ahnungslosigkeit. Wie auch ?  fehlt es dem „Implantat B-Plan 7-29 5in1“ an fachlicher Überlegenheit, so dürften die Sachwalter der Ämter ob des Bezirkes oder des Landes, zwar beklommen aber bedacht sein, diesen Fauxpas zu vertuschen. Ohne Erfolg, denn einen Ausgleich mit der „Planreife“ kann es nicht geben und so ist es an der Zeit diese „Ahnungslosigkeit“ aufzuklären.:

Schwindel erzeugende Höhenlage

Damit die Durchfahrthöhe von 4,50 Meter erreicht werden kann, wird die PlanstrasseA, als Graben von mehr als zwei Meter tiefe die Torgauer Strasse kreuzen !

Und nun ?

Das geht natürlich nicht als Graben, weil Versorgungsleitungen in der gesamten Torgauer Strasse liegen, die, wie ihr Niveau, angepasst werden müssen. Mit der Folge einer totalen Strassensperrung, die den Verkehr mit dem Gasag-Areal für mehrere Monate ausschliesst. mehr unter 3.

Eine Strassensperrung, die auch beim Bau der Unterführung der Ringbahn und den zu verändernden Stützwänden entlang der Torgauer Strasse vorzunehmen sein wird.  Zudem muss die statische Standfestigkeit des Bahndamms mit den nun tieferliegenden Stützwänden in Folge der vertieften Strasse, wird quasi der gesamte Bahndamm untergraben, neu berechnet werden. —  Kostenträger ?

Mit der Frage nach dem Kostenträger, der Haftung wird die brisante Lage des Landes Berlin deutlich, denn mit der Feststellung des „Implantats B-Plan 7-29 5in1“ muss sie auch für seine Umsetzbarkeit sorgen, die nicht auf einen Bauherrn abwälzbar ist, auch wenn man dem Glauben machen will. Schliesslich besteht kein „Erschliessungsvertrag“ der dem „Implantat B-Plan 7-29 5in1“ rechtsverbindlich verbunden ist.

Die Planungsfehler im Einzelnen

Da es sich um eine Umwandlung eines privaten Projektes zu einem scheinbar einfachen Bebauungsplan handelt, also keinem nach §12 BauGB, einen Vorhaben bezogenen, müssen auch alternierende Varianten der Planausführung als die des Projektes, überdacht werden, um dem „Implantat B-Plan 7-29 5in1“ ein Etikett mit der Aussage : entspricht allgemeinen Grundsätzen, die der Plan aber gar nicht erfüllen kann. 

Nicht nur mit den rechtlich nicht haltbaren jedoch im „Implantat B-Plan 7-29 5in1“ vorgegebenen Grenzen beinhaltet er Planungsfehler, sondern auch weil die Höhenlagen, der Feststellung entgegenstehen.

Zur besseren Übersicht und Zugehörigkeit, wurde zur Darstellung und Lage der Planungsfehler eine „nicht amtliche“ Unterteilung verwendet.

„Implantat B-Plan 7-29 5in1“– 1

Der reguläre Grenzverlauf ist mit einer Gelb gestrichelten Linie markiert.

Eigentümer : Der Bauherr und Bega.tec GmbH ein Unternehmen der Gasag-Gruppe.

Die Planungsfehler beziehen sich, abgesehen von den Gesetzes Verstössen, auf der Missachtung von sehr alten Baumstandorten, die bei der Planung nicht berücksichtigt wurden, obwohl sie für ein gesundes Stadtklima sorgen. Anstatt zum Schutze der Pappel-Randbepflanzung mit der Planung in einem gebührendem Abstand zu beginnen, wurde der Rand der Tiefgarage genau auf die Grenze gesetzt, ohne Rücksicht auf die Sauerstoffproduzenten. Obwohl die Baufelder der Tiefgarage ausgespart wurden. Wie unter „Planreife“ beschrieben, handelt es sich um einen vorbereiteten Betrug. In der Legende wurde die Strassenbegrenzung als Baugrenze deklariert und der  §23 Abs. 2 Satz 1 BauNVO: „(2) Ist eine Baulinie festgesetzt, so muss auf dieser Linie gebaut werden.“ zitiert. Der wurde aber nicht beachtet und die Hochhäuser auf die Strasse gesetzt.

„Implantat B-Plan 7-29 5in1“– 2

Der reguläre Grenzverlauf ist mit einer Gelb gestrichelten Linie markiert.

Eigentümer :DB AG.

Das es sich bei der Stützwand um ein denkmalgeschütztes Bauwerk handelt hat der Bauherr und das Stadtplanungsamt übersehen. Scheinbar ist die Denkmalbehörde darin geübt, sie weniger zu verwalten als aufzugeben, ein Einspruch, trotz behördlicher Stellungnahme, fehlt.

Mit dem geplanten Objekt Hotel, wurde die Stützwand der S-Brückenanlage nicht beachtet. Damit werden rechtliche Probleme geschaffen, die sich zum Nachteil der Stadt Berlin erweisen werden, denn es kann nur ein Bauteil an einem Ort stehen, es sei denn man baut ein gemeinsames Bauteil.

Ja, das könnte man, eines das beiden Anforderungen genügt, nur damit entstehen erhebliche Kosten für die Stadt Berlin, die keines Wegs in dem „Implantat B-Plan 7-29 5in1“ angesprochen werden, jedoch als Haftung geltend gemacht werden können.

Das Land Berlin haftet und begibt sich freiwillig in eine „Zwangslage“, ohne Nutzen für das Land, aber für einen Privaten Bauherrn !

„Implantat B-Plan 7-29 5in1– 3

Der reguläre Grenzverlauf ist mit einer Gelb gestrichelten Linie markiert.


Eigentümer : DB AG, Land Berlin.

Die Darstellung beinhaltet : 3A die PlanstrasseA, 3B das Kreuzungsbauwerk und 3C die Stützwand entlang der Torgauer Strasse.

Genau genommen Muss es einen 3D für den Bahndamm geben, der durch die Tieferlegung in Mitleidenschaft gezogen werden wird.

Aus konstruktiven Gründen muss die PlanstrasseA unterhalb der Ringbahn gegenüber der Torgauer Strasse, um mehr als zwei Meter abgesenkt werden, damit eine 4 Meter Durchfahrthöhegewährleistet werden kann.siehe Punkt 4.



Mit dem geplanten Kreuzungsbauwerk werden in der Ausführung die folgenden Bereiche betroffen sein :

3A. die PlanstrasseA

1. Höhenunterschied zwischen Torgauer Strasse und PlanstrasseA

2.  Lösungsvariante aus 1., als gewünschte Abgrenzung mit Ableitung der Anwohner auf Durchgangsniveau im Brückenbereich.

4. Torgauer Strasse

3.  Die RestTorgauerStrasse hat ein sehr viel tieferes Niveau als ihr Rest und kann nur noch der privaten Nutzung zu Gute kommen.

4.  Der Verkehr von und zum Gasag-Areal würde zwar, in der Umbauphase zum erliegen kommen, jedoch währe die Errichtung einer Behelfsausfahrt unterhalb des alten Pförtnerhause, mit Unterbrechungen, siehe 7., möglich.

5. Fussgänger und Radfahrer können in der Umbauphase bis zur Fertigstellung des Kreuzungsbauwerkes diese Weg nicht passieren.

6. Die restlichen Anlieger werden nur über die westliche Seite der Torgauer Strasse anfahren können.

3C. die Stützwand entlang der Torgauer Strasse

7. Die Stützwand muss vom Gleis aus als Betonbohrpfähle gesetzt werden und blockieren ein Gleis, aus Sicherheitsgründen sehr wahrscheinlich beide. Allerdings wäre für die Bauphase eine Totalsperrung des Strassenbereichs unausweichlich.

8. Um die Totalsperrung zu umgehen, müsste das Kreuzungsbauwerk nutzbar sein, um den Verkehr aufnehmen zu können. 

9. Damit aber nicht genug, weil eine Behelfsbrücke als Ausweichstrecke für das neue Kreuzungsbauwerk aus Platzmangel nicht gebaut werden kann, muss die gesamte Strecke geschlossen und die Stromleitung unterbrochen werden.

Eine Maßnahme, die die DB AG nicht zulassen wird weil es keine Sicherheiten der Baukosten gibt, denn die Bahn müsste in Vorleistung treten aber der Vertragspartner kann nur das Land Berlin sein.

Da reichen Gespräche nicht aus, es geht und Geld, für die gesamten Vorbereitungsmassnahmen beläuft sich der Sicherheitsrahmen auf 100 Millionen €, damit, würde mit Sicherheit die Bahn aktiv werden.


„Implantat B-Plan 7-29 5in1“– 4

Der reguläre Grenzverlauf ist mit einer Gelb gestrichelten Linie markiert.

Eigentümer : DB AG, Land Berlin.

Um eine Entscheidung zu einem Teil der Torgauer Strasse treffen zu können, kommt man nicht umhin ihre Gesamtheit zu betrachten, weil angrenzende B-Pläne zu beachten und im Zusammenhang zu bewerten sind. Voreilig Neubauplanungen ohne Grund auf Strassenland vorzunehmen, ist äusserst dumm.

Per Augenschein war da mal eine Brücke, warum sollte man nicht wieder eine bauen können ?

Nun, die einmal existente Brücke hatte eine geringere Durchfahrthöhe, jedoch ist ein anderer Aspekt wesentlicher, denn es gibt neben den zwei S-Bahngleisen ein Drittes und Viertes, auf der Südseite, die für den Güterverkehr bestimmt sind, jedoch um einiges tiefer liegen.

Am Sachsendamm kann man erkennen, das diese Gleise um 4 Meter tiefer als die RingS-Bahn die Strasse überquert und erst auf Höhe der Gotenstrassenbrücke das gleiche Niveau annimmt. Folglich haben sie auf Höhe der PlanstrasseA, etwa am ersten Drittelpunkt der Streckenlänge, ein sehr viel niedriges Niveau als die Anderen.

Damit begründet sich eine mehr als  zwei Meter tiefe Abgrabung der PlanstrasseA gegenüber der Torgauer Strasse, die erst eine entsprechende Durchfahrthöhe zulässt.

Das würde den Bauherrn sicherlich nicht stören, denn dann hat er gleichzeitig die gewünschte Abgrenzung seines Areals zur Insel und kann die öffentliche RestTorgauerStrasse ganz privat nutzen, die Anwohner werden an der Planstrasse A auf der geringeren Durchgangshöhe, abgeleitet.

Dem widerspricht auch nicht die Tatsache, das sich in der Torgauer Strasse Versorgungsleitungen befinden, die in der gesamten Torgauer Strasse bis zur Cheruskerstrasse der neuen Tiefe angepasst werden müssen, dem zu Folge eine totale Strassensperrung erforderlich wird, die den Verkehr mit dem Gasag-Areal ausschliesst.

Eine Strassensperrung, die auch beim Bau der Unterführung der Ringbahn und den zu verändernden Stützwänden entlang der Torgauer Strasse vorzunehmen sein wird. 

Ganz abgesehen vom regulärem Verkehr des Gasag-Areals, würde der, aus der Planreife resultierenden Baugenehmigungen mit ihren Hochhäusern je nach Stand, weitere Verkehre erzeugt haben, zum erliegen kommen.

Das wäre natürlich ein Chaos, das nur durch den Bau der Ringbahnunterführung als ersten Schritt, wie er angedacht war, zu reduzieren wäre. Allerdings würde die Sperrung der Torgauer Strasse zwar nicht verhindert, jedoch würde eine Möglichkeit des Abflusses des Baustellenverkehrs gegeben sein.

Im Übrigen bezieht sich die Tieferlegung der PlanstrasseA, bei nicht Anwendung der oben beschriebenen Abgrenzung, auf ein zu änderndes Niveau der Torgauer Strasse, mit all seinen Konsequenzen. Abgesehen von der Strassenbeleuchtung, so erhalten alle Grundstückszufahrten ein sehr viel niedrigeres Niveau, das die Begrenzungsmauern der Grundstücke gefährden würde. Eine umfangreiche Kostenliste wird damit aufgeschlagen.


„Implantat B-Plan 7-29 5in1“– 5

Der reguläre Grenzverlauf ist mit einer Gelb gestrichelten Linie markiert.

Eigentümer : Land Berlin.

Mit der übereilten Erweiterung des Cherusker Parks hat man nicht dem „Implantat B-Plan 7-29 5in1“ geschadet, er ist auf Privatgewinn ausgelegt, vielmehr dem Park an sich, da als erstes Bäume zerstört worden sind, die doch gerade einem Park seine Erscheinungsform geben.

Dabei kann es sich nicht um einen Planungsfehler handeln, eher um Dummheit und Gewinngier die im Städtebaulichen Vertrag begründet wurde, denn wegen der Bodensanierung hätte man sicherlich etwas Geld für die Erhaltung der Bäume in die Hand nehmen müssen das man sich lieber in die eigene Tasche steckte.

Die Neubauplanung auf einem öffentlichen Park ist nicht nachvollziehbar.

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