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Einwohner-Dichte

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Stadtentwicklungs-Planung ?

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„Euref-Campus“  

–   Mit der 64-fachen Einwohnerdichte Berlins und der 20-fachen innerhalb der Ringbahn !

Damit liegt die Einwohnerdichte Block-bezogen bei 2.400 Ew/ha, das entspricht dem Zwanzigfachen des Durchschnittswertes mit 111,5 Ew/ha innerhalb der Ringbahn und dem 64-fachen bei 37 Ew/ha auf Berlin bezogen.

Sechstausend Menschen, das ist eine Kleinstadt auf engstem Raum. Eingesetzt in ein Areal, das bisher den umgebenden Anwohnern einen Ausgleich zur Ruhe gab und als Frischluftzone nützlich war.

Sechstausend Menschen die täglich mit ihrem Auto zur Arbeit kommen, Lärm und Schadstoffe produzieren und damit die Luft und die Umwelt stark belasten. Mit Besucher können es aber auch zwölftausend sein !

Dabei wird die Belastung der Umwelt noch potenziert, indem bis zu 200 über einhundertfünfzig Jahre alte Bäume zerstört werden !

Ein Baum produziert nicht nur Sauerstoff für zehn Menschen, sondern entzieht der Umgebung auch den Klimakiller Kohlendioxyd aus 10 PKW. Zudem ist er Motor des Klimaschutzes durch sein lebenserhaltendes Pumpwerk, gewisser Maßen das Herz des Wasserkreislaufes, mit Verdunstung, Feinstaub-Bindung, etc. !

Die Folge der Planung erfordert zunächst eine Reduzierung der Ausgleichsfaktoren. Als ersten Schritt wurde bereits die Vegetation der Nordspitze mit etlichen Bäumen, nicht nur zerstört, sondern in der Begründung zum B-Plan 7-29 auch als Aussenanlage bezeichnet !

Als zweiter Schritt soll das Gasag-Areal einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt werden durch bis zu zwölftausend Nutzer mit An- und Abfahrten pro Tag !

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Während im Rahmen von Marketing-Attacken gegen die Öffentlichkeit herbeigezogene Politiker die Baumassen als Beeindruckend bezeichneten, erwarten die Anwohner tatsächlich einen bedrückenden Stadtumbau ihres Wohn-Umfeldes der, auf „Planungen“ des „öffentlich-rechtlichen“ B-Plans 7-29 zurück zu führen ist.

Bedrückend, mit verdoppelten Baumassen die, durch fehlende Angaben von erforderlichen Verkehrsflächen in dem B-Plan 7-29 zustande gekommen sind.

Als Folge einer Falsch angewendeten GFZ, indem erforderliche Verkehrsflächen nicht von der Gesamt-Fläche abgezogen wurden.

Der Bauherr baut, natürlich entgegen der Massgabe des B-Plans 7-29, trotzdem Strassen !

Bestätigung „Doppelbebauung“

„Planreife“

Mit Hilfe des BauGB § 33 Zulässigkeit von Vorhaben während der Planaufstellung, sind vorgezogene Baumassnahmen nur nach einer bestandenen Rechtsprüfung möglich.

Der Gesetzgeber hat eine Hürde für Abweichungen im Verfahren der Bauleitplanung eingefügt. Eine Rechtsprüfung gemäß §.33 BauGB als Voraussetzung einer Teil-Festsetzung die vorgezogene Baumassnahmen ermöglicht.

In Hinblick unterschiedlicher Vakanzen, wie zB. die ausstehende Umwidmung zum Kerngebiet ohne „städtebauliche Siedlungsstruktur“, oder fehlende Planfeststellungsbeschlüsse, müssen für den „Planreife-Bereich“ im B-Plan 7-29, „Teil-Festsetzungs-Kriterien“ aufgestellt werden.

So ist der Fall der späteren NICHT-Festsetzung einzubeziehen. Demnach darf eine vorgezogene Bebauung nicht das Mass der Baudichte des derzeit bestehenden Arbeitsgebietes n. BO58 überschreiten.

Zudem sind vorhandene Bebauungen, die demnach nicht abgerissen werden in der GFZ und GRZ zu berücksichtigen. Andernfalls wäre das Areal überbaut !

Erst wenn eine Vergleichbarkeit zur angestrebten Planfestsetzung, aber auch zur Situation der NICHT-Festsetzung hergestellt wurde, kann eine Teil-Festsetzung des „Planreife-Bereiches“ erfolgen.

Damit besteht als vorgezogene Teil-Festsetzung des „Planreife-Bereiches“, eine Situation, die entweder der tatsächlich festgesetzte B-Plan 7-29 erst sehr viel später haben wird, oder keine Festsetzung erfolgt.

Mit der vorgezogenen Teil-Festsetzung wird auch eine vorgezogene Norman-Kontrolle möglich !

Die Bauanträge sind dann gemäß des Teil-B-Plans 7-29 zu erstellen und entsprechend den Anforderungen der BauO Bln zu genehmigen.

Gleichwohl vom Bauherrn angeordnet, hat das Stadtplanungsamt Schöneberg im B-Plan 7-29 keine erforderlichen Verkehrsflächen angegeben.

Folglich sind zwar die Massgaben des BauGB §33 nicht erfüllt worden, jedoch wurden Baugenehmigungen ohne erforderliche Verkehrsflächen zu Gunsten des Bauherrn vom Bauamt erteilt !

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Damit ist Jede und Jeder die, der an der Stellungnahme im Rahmen der Auslegung des B-Plans 7-29 teilgenommen hat, klageberechtigt, oder unterstützt eine bereits bestehende Klage, denn es fehlen erforderliche Verkehrswege !

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 GLAUBEN MAMMON
   

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