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Konventionen – Banalität der Gier

 

„Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ Die Banalität der Gier

Entwurf B-Plan 7-29 – ein „fake“

Einem Bauantrag des Bauherrn für ein Hochhaus auf dem Gasag-Areal konnte das Bezirksamt nach Rechtslage nicht entsprechen !

Planreife“ : BauGB § 33  Zulässigkeit von Vorhaben während der Planaufstellung  

Verfassungs-Prinzipien

(1) In Gebieten, für die ein Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplans gefasst ist, ist ein Vorhaben zulässig, wenn         —

Also wendet der Baustadtrat auf Weisung des Bauherrn seinen, „Wort gegebenen„, gegen Einvernehmen mit Verfassungs-Prinzipien,

„fake“ an : Die projektgleiche, absurde Lage der Planstrasse und  die Baumasse mit einer Dichte GFZ 6, wurde für den Entwurf B-Plan 7-29 übertragen, zwar als GFZ 3 deklariert, allerdings zur „Doppel-Bebaubarkeit“ der unterdrückten Verkehrsfläche, festgesetzt !   —

Erschließungs – „Placebo“

1. die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nach § 3 Abs. 2, § 4 Abs. 2 und § 4a Abs. 2 bis 5 durchgeführt worden ist,

2. anzunehmen ist, dass das Vorhaben den künftigen Festsetzungen des Bebauungsplans nicht entgegensteht,

3. der Antragsteller diese Festsetzungen für sich und seine Rechtsnachfolger schriftlich anerkennt und

4. die Erschließung gesichert ist.

Real : Nun verpackt der Bauherr mit „seinem“ Baustadtrat 2006-2011 Bernd Krömer seine Bauanträge in dem unverbindlichen “Städtebaulichen Vertrag”, dem Bestandteil des unverbindlichen, doppelbebaubaren Entwurfs B-Plan 7-29, und erhält, von der Placebo Genehmigungsbehörde, über ihre “Falschen“ BVV-Vorlagen, seine verbindlichen Geldwerten Baugenehmigungen !

Entartung demokratischer Verhältnisse 

Aufgezeigt an dem Entwurf B-Plan 7-29 für das Gasag-Areal in Berlin-Schöneberg

Aufstellungsbeschluss –mit „affektierter Verzerrung 

Brache – ein Rück-Eroberungs-Terrain durch Flora und Fauna, auch der Menschen !

Ungeachtet der Konventionen von Stadtentwicklungs-Planung, der gegenwärtigen Nutzung, der Umgebung und dem Nutzen einer „Brache“ soll : „Das Gasag-Areal, ein brach liegendes Grundstück, einer neuen Nutzungsintensivierung als „Kerngebiet“ zugeführt werden“. So in etwa lautet die Kurzfassung der Begründung zur Bauleitplanung, unverbindlich mit „Wissenschaftlichen Einrichtungen“ gemeint war eine „Energie-UNI“, ausgeschmückt im Aufstellungs-Beschluss vom 22.01. und „Veranlassung und Erforderlichkeit“ am 20.02.2008.

Allerdings wurde das schmückende, affektierte Tarn-Projekt schliesslich nach spektakulären Marketing-Medien-Verzerrungen, gezielt, zeitgleich mit der Abstimmung zur Festsetzung des B-Plans 7-29 durch die BVV am 15.07.2009, vom Bauherrn gecancelt.

Ein Projekt mit einer erforderlichen, aber nur als Tunnel in die Tiefgarage führenden PlanstrasseA, und einer Baudichte GFZ 6, in den B-Plan 7-29 übertragen wird, zwar von der Amtsseite gewollt, den Endruck erwecken soll, es handelt sich um einen „Vorhaben- und Erschliessungsplan nach BauGB.§.12“, den allerdings, der Bauherr in seinen zehn Bedingungen als „Ideengeber„, ausschließt !

Bauherrn-Regeln zur Doppel-Bebaubarkeit

Also ist dem nicht so, vielmehr handelt es sich um einen qualifizierten Bebauungsplan nach BauGB § 34 !

Die Grundlage und künftiger Zustand wird, als Bauherrn-Bedingung, die Widmung des leergeräumten Gasag-Areals als „städtisches Kerngebiet ohne Strassen“ sein.

Das Amt verzichtet zwar auf die Darstellung von Verkehrsflächen im B-Plan 7-29, um eine GFZ 3 vorzutäuschen, der Bauherr jedoch auf sie, in seinen Lageplänen mit der Baudichte GFZ 6, nicht !

Per „Dekret„, vom Bauherrn unterzeichnet, an das Amt gerichtet :  Das Gasag-Areal, – und für die bereits zwangsläufig bestehende Kennzeichnungs-pflichtige und erforderliche Verkehrsfläche, auch die der Bahn AG, zusätzlich, immerhin 50% der Gesamtfläche, auch die 20%ige Grünfläche – als Geschossfläche darzustellen !

Eine Verdopplung der Geschossfläche, durch Doppel- Funktionen für Verkehrs-, Grün- und Baufläche von 170 %, mit einer Geschossfläche von 165.000m², – ein Unterfangen, das mit einem „Vorhaben- und Erschliessungsplan nach BauGB §12“, eine Geschossfläche von 75.000 m² zulässt, unmöglich ist !

Für diese illegale Festsetzung, besteht kein sachlicher Grund jedenfalls eine Verletzung von Verfassungsprinzipien, die den B-Plan 7-29, natürlich auch die „Planreife“ als Fälschung kennzeichnet !

„Immunisierende“ Besitzverhältnisse ?

Obwohl die Privatheit im B-Plan 7-29 gar nicht erwähnt ist, erscheint sie plötzlich in einem Schreiben des Amtes, in dem die Anwendung der PlanzV90 verworfen wird !

Als Reaktion einer Anzeige wurde die Privatheit zum „Widerspruch“ und der drohende Bauherr „verletzt“ !

Ungeachtet ihrer Besitzverhältnisse muss die Verkehrsfläche zur Berechnung der Geschossfläche, also ob privat oder öffentlich, von der Gesamtfläche abgezogen werden !

Das entspricht der Ermittlung der Baudichte Berlins, denn : „wenn ein Bauherr die Strassen der Gemeinde übereignet(wie PlanstrasseA), erfolgt zwar ein Statuswechsel, aber keine Veränderung der Baudichte (GFZ)“ !

Eine private und eine öffentliche Baudichte ?

Nein, ein Dilemma, des Entwurfs B-Plan 7-29 und der „Planreife“, als „Fälschung“ besiegelt !

Baugenehmigungen durch „Falsche Angaben“

Gleichwohl, ein Einvernehmen, mit der Forderung nach BauGB § 33 Abs.1 Satz 2, zur Festsetzung des B-Plans 7-29, ausgeschlossen wurde, waren sich der Bauherr und der Baustadtrat ihrer „Dreistigkeit“ bewusst, und haben im städtebaulichen Vertrag eine „Planreife“ eingebaut, die im Falle des Scheiterns ein Drittel der Baumasse zwar gegen Verfassungs-Prinzipien, jedoch ohne Veränderung der Rechtslage, gewährleistet !

Fälschung der BVV-Vorlagen

Nur durch die „Fälschung der BVV-Vorlagen“ konnte der Bauherr die Doppelbebauung beginnen.

Euref-Glossar

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