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Darstellungskunst

Privates Projekt des Bauherrn  –  Umwandlung zu einem öffentlich rechtlichen B-Plan 7-29 in 3 Schritten I. Inhalt : Verträge  –  II. Bauleitplanung : Kerngebietsanmaßung III. Darstellung : Darstellungskunst

III.

3.1. Darstellungskunst

Die Umwandlung des Projektes des Bauherrn, zum Bebauungsplan der als Ordnungsmaßnahme den Stadtraum bestimmen sollte, wurde zu einem privaten Lageplan verstümmelt und reduziert auf das eigentliche Gasag-Areal.

Der Bereich der Darstellung war für die Umwandlung nicht relevant, denn hier mussten der Bauherr und Baustadtrat Farbe bekennen. Das war ihnen auch bewusst und so vermieden sie jeden Strich, der Auskunft über eine Neugestaltung hätte geben können. Mit der fehlenden Erschliessung der Baufelder mit dem Denkmalbestand, ist der Plan nicht nutzbar, nicht umsetzbar. 

Der Plan ist bestenfalls als Übersicht zu gebrauchen, umfasst er doch sehr unterschiedliche urbane Bereiche die einer Unterteilung bedürfen.

Private Interessen – Öffentliche Interessen

So lassen sich zwei Kriterien im Plan ablesen, zum einen die Fülle der unterschiedlichen urbanen Bereiche, zum anderen eine spartanische Darstellung der Neugestaltung, mit Baufelder für Bürohochhäuser und die Tiefgarage mit Aussparungen der Baufelder.

Damit ist der B-Plan auffällig, denn er zeigt lediglich eine Zusammenfassung unterschiedlicher urbaner Bereiche, ohne eine Aussage über die erforderlichen Maßnahmen und ihren Folgen.

Mit den Planungsfehlern wurde deutlich, das eine fehlende Unterteilung in der Darstellung und eine damit verbundene Gliederung in der Begründung, den Ausfall des B-Plans 7-29 herbeigeführt hat.

Zwar war dieses Risiko bekannt, denn das Projekt des Bauherrn sollte als Implantat die Stellung des B-Plans beziehen, jedoch war die Ausrichtung auf private Interessen fixiert und bot den öffentlichen Interessen nur ein Vakuum. 

Die scheinbar ohne Zusammenhang in der Begründung beschriebenen Maßnahmen, galten als Flankenschutz des Implantats, das sie zu der Vertreibung der Anwohner führten, wurde nicht dargestellt, warum auch.

Die Strassenbegrenzung von 1902 wurde im B-Plan eingetragen, jedoch nicht beachtet und als überbaubar beplant, in der Begründung wurde sie als Aufzuheben benannt, weil sie nicht den aktuellen Planungszielen entspricht, ein weiterer Flankenschutz.

Die Umwandlung des Projektes des Bauherrn, zum Bebauungsplan der als Ordnungsmaßnahme den Stadtraum bestimmen sollte, wurde zu einem privaten Lageplan verstümmelt und reduziert auf das eigentliche Gasag-Areal.

 

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