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Lage und Funktion im Stadtgebiet

Pressemitteilung vom 05.12.2011, 12:35 Uhr Presse- und Informationsamt des Landes Berlin :

Rechnungshof von Berlin  Jahresbericht 2011 Auszug : 

Stadtumbau  „GASAG Nordspitze“

175   Das Projekt „GASAG Nordspitze“ ist durch Senatsbeschluss im Jahr 2005 als Stadtumbaumaßnahme für das Stadt-Umbaugebiet „Schöneberg- Südkreuz“ festgelegt worden. Als Projektziel ist die Umgestaltung des ehemaligen GASAG-Geländes im Bezirk Tempelhof-Schöneberg zu einem 12.000.m2 großen, vielfältig nutzbaren Freizeitpark mit Möglichkeit zum Freizeitsport, insbesondere für Jugendliche, formuliert worden. Die Kosten für die Baumaßnahmen waren in der zugrunde liegenden Voruntersuchung mit 54.000 € angegeben und von der Senatsverwaltung auf Plausibilität geprüft worden.

Die Kosten stiegen auf das 14-fache ! weiter

Lage und Funktion im Stadtgebiet

In einem mit scheinbaren Lücken behafteten urbanen Stadtteil, haben Architekten und Stadtplaner die Aufgabe, gemäss der Bauleitplanung, dem Bürger Entwürfe aufzuzeigen, die in allen Bereichen Vorteile für die Zukunft beinhalten. Hierfür ist Weitsicht erforderlich, denn so manche „Brache“  birgt Zukunftsvisionen, deren Inhalte sich bereits abzeichnen.

Erst mit der Erkenntnis der Differenz zwischen „Lebensraum“ und „Stadtraum“, indem einerseits alles Leben gut gedeihen kann, anderer seits, Geld verdient und Belastungen erzeugt, jedoch auch Ansätze zum  Ausgleich des Klima-Wandels gefunden werden müssen.

Der Raum, der einst der Produktion diente, nun im Begriff ist, sich in einen Lebensraum umzuwandeln, wird als Brache, etwas abfällig bezeichnet, obwohl er zu Gunsten der Bewohner und Besucher gepflegt werden sollte, um dem Klima, dem Stadtklima mit positiven Impulsen, gewissermassen die Selbstheilungskräfte der Natur, in ihrer Entfaltung zu unterstützen.

Im Stadtentwicklungsplan werden Belastungen als Umwelterkenntnisse gesammelt, und Rahmenbedingungen mit den einzelnen Datenpools erarbeitet, um damit die Bauleitplanung und auch die „Selbstheilungskräfte“ aktivieren, bestimmen zu können.

Aus der Logik des Korruptionsvertrages betrachtet, fehlte schlicht und einfach der Wille und fachliche Sachverstand den Stadtentwicklungsplan anwenden zu können. So ist nur scheinbar nicht nachvollziehbar, dass das gerade noch als Lebenswichtig angesehene Thema „Klima-Wandel“, nun, zu Gunsten eines Privat-Profiteurs ausgesetzt und auch der Stadtentwicklungsplan ausser Kraft gesetzt wurde.

Die Konsequenzen dieser Handlungsweisen, tragen alle Bürger Berlins, denn es ist ein Senats- „Willkürakt“ und wird so zu einem „Präzedenzfall B-Plan 7-29″ der Stadt Berlin, in Sachen Bauleitplanung.  weiter

Die magisch-krimminele Hand

Wie aus einer Magischen Hand ausgeschüttet überkam dem Gasag-Areal eine Wertsteigerung, als Subvention vom Bezirksamt Tempelhof / Schöneberg, und eine weitere Verdoppelung der Subvention die auf Magie der Planungshoheit einer Manipulation des Bauherrn alias EUREF basiert, bewilligt.

Die zunächst noch legale Subvention wurde über die Umwidmung des Gasag-Areals zu einem Kerngebiet, mit erhöhter Baudichte als Beihilfe vom Bezirksamt Tempelhof / Schöneberg beantragt. Gleichwohl wurde die zweite Baudichte als Magie mit Hilfe der Planungshoheit vom Bauherrn, entsprechend seiner Zehn Bedingungen, hier versteckt, in denen die Grundlagen der Berechnung und damit die Höhe der Subvention, verdoppelt wurde.

Verkehrsflächen – zur Nutzung der Bebauung

Die Höhe der Subvention ist abhängig von der Restfläche des Gasag-Areals, das als Bauland in Betracht kommt, nachdem alle bebauten und für die Nutzung der Bebauung erforderlichen Flächen, um Doppelbelegung zu vermeiden, von der Gesamtfläche abgezogen wurden. Das wäre die Grundlage einer GFZ 3 !

Um die Subvention magisch zu verdoppeln, wurde die zweite Baudichte mit Hilfe der Planungshoheit vom Bauherrn zur Wirkung gebracht, und kein Abzug vorgenommen. Damit liegt die GFZ bei 6.8 !

Der B-Plan 7-29 ist zwar als Plagiat eine verdeckte Abschrift des Projektes des Bauherrn alias EUREF, der als „Ideengeber“, wie er sich selbst bezeichnet, hier aber als Bauherr mit Planungshoheit dank eines Korruptionsvertrages, regierend auftrat, wurde jedoch vom Stadtplanungsamt Tempelhof / Schöneberg als selbst autorisierter, entwickelter B-Plan 7-29 unterschrieben und vorgelegt.

Gleichwohl das Bezirksamt Tempelhof / Schöneberg für den B-Plan 7-29 verantwortlich zeichnet, nimmt es einen Termin zur Abstimmung der „Erschliessung“ für vorgezogene Baufelder zur Bebauung „Planreife“ mit der oberen Genehmigungsbehörde Senatsverwaltung, nicht wahr,  sondern entsendet statt ihrer, ihren Vertreter oder besser gesagt : ihren Vorgesetzten, den Bauherrn mit Planungshoheit alias EUREF. 

Allerdings ohne Verhandlungsgrundlagen zu haben, denn weder im B-Plan 7-29, noch in der Ergänzung des Gutachtens existiert ein Hinweis zur Erschliessung der Baufelder im Geltungsbereich im Allgemeinen, noch im Speziellen der Baufelder derenthalben man ein Baubegehren vorgelegt hatte, geschrieben oder in den Plan eingezeichnet worden.

Das scheut die Senatsverwaltung nicht und gibt eine Falschaussage zu Protokoll :

Die Erschliessung der Baufelder soll gesichert werden, nicht die Torgauer Strasse !  

Wie auch ?, mit der Angabe etwaiger Verkehrsflächen für Gebäude und Baufelder, die zweifellos benötigt, und ohnehin bereits genutzt werden, führt der bestehende Plan ins Absurde, und reduziert die Geschossfläche, auf das Maß eines Kerngebietes, auf die Hälfte ihrer Festsetzung. Folglich sind die Baumassen, wenn überhaupt,  auch nur zur Hälfte zulässig ! weiter

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