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Primäre Vernunft

Posted in Primäres Verhalten by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 31. Mai 2013

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Kant ging mit seiner „Kritik der reinen Vernunft“ natürlich nicht davon aus, dass sie Bestandteil der Menschlichkeit ist, sondern wie sie in seiner Zeit geprägt war, nämlich von der Kirche. Besser gesagt von denen die die Kirche vertraten. Natürlich wurde sein Werk auf den Index gesetzt, also verboten.

Felsen- und Höhlenmalerei, gefertigt vor mehr als 30.000 Jahren dem Ende der letzten Eiszeit – siehe auch Globale Evolution

Primäre Vernunft

So wie alle Lebewesen hat auch der Mensch mit seiner Geburt einen Zweck in der Welt, den er mit seiner Vernunft erfüllt und bis zu seiner Sesshaftigkeit auch nachkam.

Weil der Mensch nur in einem Rudel überleben kann, war seine Sesshaftigkeit geprägt vom Leben in Dörfern und sehr viel später in Städten.

Damit wurde, im Gegensatz aller bisherigen Lebenserhaltenden Handlungen die allen Mitgliedern der Grossfamilie bekannt waren, eine Arbeitsteilung, eine Spezialisierung des Einzelnen, allerdings auch weiterhin unter der Hoheit der Frauen, ein Matriarchat, erforderlich.

Für die Christliche Welt wurde das Matriarchat mit der Vertreibung Adam und Evas aus dem Paradies geregelt, und somit für die Kirche Frauen in Führungspositionen ausgeschlossen. siehe auch Matriarchat in China 

Kommunikation mit den primären Verhaltens-Möglichkeiten

Religionen und Götter

So wie alle Lebewesen keine Artgenossen töten, kann der Mensch auch keine Menschen töten. Allerdings wurde, zur Aufrechterhaltung einer künstlich aufgebauten Hierarchie, mit Hilfe von Religionen auch ein Sündenfall proklamiert, der das Töten auf Anweisung gestattete. Kain und Abel 

Die Zehn Gebote auf Steintafeln, von Gott Moses übergeben, der solange gewartet hatte bis die Menschen eine Schrift hatten, Alt-Häbräisch. Gleichsam mit der Beachtung dass Knecht und Magd zu den Untermenschen, den Besitzlosen zählten, die von seinem Nächsten nicht begehrt werden dürfen. 

Denkverbote

Ob nun die Einführung der Null, die Erkenntnis der Erdumlaufbahn, die Einsicht in griechische Schriften, Wissen über Heilkräuter der sg. Hexen, oder, wie ich erst kürzlich erfahren habe, ein Denkverbot zu Toiletten in Indien, möglich wurde, durch Glauben, der nicht dem Menschen dient, sondern einzig und allein immer nur der Aufrechterhaltung von Hierarchieen.

Der Mensch, in der Evolutionsphase des Denkenlernens

Nach Überlieferungen haben die Griechen, Sokrates, Platon, Aristoteles, erkannt, dass das Denken strukturiert und eine betrachtete Sache, Gegenstand, zur Erkenntnisgewinnung analytisch, nicht physisch, zerlegt werden muss.

Sie begründeten Philosophie, Wissenschaft, gründeten Lyzeen, Akademien und schliesslich das Gymnasium. Zwar beschäftigen sich die Schüler bis heute mit diesen Vordenkern, jedoch ist bis heute nicht viel Neues in dieser Phase entstanden. Denn bis heute gibt es Widersacher und Unterteiler, die den Menschen in Klassen einteilen, die Entwicklungen unterdrücken. Eine Evolutionsphase ist nur dann erreicht, wenn alle Individuen den gleichen Stand haben, was ist sonst Demokratie wert ? !

„Der Mensch ist a priori ein Lebewesen, obwohl er sich als etwas Besonderes sieht. Bezogen auf seine zerstörerische Kraft, ist er es.

Allerdings bezieht er seine Besonderheit darauf, dass er als Einziges denken kann.

Das kann er wohl behaupten, aber nicht beweisen.

Um sein Denken auch kommunizieren zu können, sind, nach unserem Erkenntnisstand, Sprache, Schrift und ein abstrahierendes Denkvermögen um Begriffe prägen zu können, erforderlich.

Das ist zwar unlogisch, aber man muss die Tatsache verbergen, dass, mit der Entstehung eines Lebewesens, auch die Entstehung von Verhaltensweisen, ja einer Gesellschaftsordnung verbunden sein muss. Ein Lebewesen ist qua Geburt zwar nicht in der Lage für sich zu sorgen, aber es gibt Anweisungen und Äusserungen seiner Bedürfnisse. Ein primäres Verhalten, dass abfällig mit Instinkt und Triebe, in der neueren Wissenschaft als Motivation bezeichnet wird.

Die Menschen der ersten Stunden waren, wie alle Lebewesen, darauf bedacht, im Einklang ihrer Umgebung und ihrer Bedürfnis-Befriedigung zu leben. Da ihr sexuelles Bedürfnis zeitlich nicht begrenzt ist und weil die Neugeborenen lange die Mutter brauchen, muss der Mensch in einer arbeitsteiligen Gruppe leben.

Auf alle Fälle ist das primäre Verhalten die Voraussetzung um eine geistige Weiterentwicklung, auch mit Fehlern behaftet, entfalten zu können.

Fehler, weil zB. Zerstörung, von der Grundlage ihres primären Verhaltens ablenkt.

Eine Korrektur ist nur möglich, so lange es sich um kleine separate Gruppen handelt, sind sie vernetzt, bleibt der Fehler bestehen.“

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