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Private oder öffentliche Geschossfläche ?

Posted in Private oder öffentliche Geschossfläche ? by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 27. März 2012

Berlin-Schöneberg – B-Plan 7-29 – R€GIONAL – B-Plan 7-29 – Gasag-Areal

Leitsatz des OVG Berlin-Brandenburg / Az.: 2A 3.07 : Flächen, die nach ihrem Zweck nicht für eine Bebauung vorgesehen sind, weil sie der straßenmäßigen Erschließung des Baugrundstücks (Baufelder) dienen, dürfen bei der Ermittlung der zulässigen Geschossfläche nach § 19 Abs. 3 S. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 2 BauNVO nicht mit einbezogen werden.

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Die Anwendbarkeit des Leitsatzes auf den B-Plan 7-29 des Gasag-Areals steht ausser Frage, denn hier wurden, im Gegenteil zum Tenor, „Flächen, die nach ihrem Zweck nicht für eine Bebauung vorgesehen sind, weil sie der straßenmäßigen Erschließung des Baugrundstücks (Baufelder) dienen,“ als Geschossfläche ausgewiesen ! 

Obwohl der OVG-Leitsatz nicht zwischen öffentlichen und privaten Geschossflächen unterscheidet, besteht der bilaterale Packt aus Amt und Bauherr, auf eine Unterscheidung und pocht mit seinen Stellungnahmen auf seine nicht entsprechend berechnete Baudichte.

Wenn die Geschossfläche korrekt ermittelt wurde, kann das Ergebnis doch auch kommuniziert werden !

Statt Kommunikation – eine Erpressung !

Nicht unbedacht, der Packt muss Ablenken um zu vertuschen, denn das Projekt des Bauherrn basiert auf eine bilateral, noch vor dem Kauf des Gasag-Areals, vereinbarte Geschossfläche, die, der späteren Festsetzung entspricht. 

Beweis : Chronologie der Akten !

So ist die erhobene Drohung durchaus nachvollziehbar, denn der Bauherr alias Euref AG muss von seiner überhöhten Planung ablenken, und will keines Falls auf den Erlös des „Hehlergutes„, das sind immerhin 75.000.m² Geschossfläche, verzichten, er trägt schliesslich selbst keine Verantwortung ?

Hingegen muss das Amt ein Plagiat verteidigen, das es, als bilateral vereinbarte Abschrift ohne Verkehrsflächen des Bauherrnprojektes, mit der Bezeichnung B..Plan.7..29, zu verantworten hat.

Unter keinen Umständen darf die Geschossfläche des B-Plans 7-29 in Frage gestellt werden, so kann man es dem Wortlaut nach den Schreiben entnehmen. Gleichwohl kann man den Schreiben der Allianz nicht entnehmen, dass, den Verdacht auf einen bilateralen Betrug ausräumt.

Ein Fehlurteil des OVG ?

Dann fehlt immer noch die Substantiierung der Behauptung dass, 

die Geschossfläche für ein privates Baugebiet mit privaten Strassen, anders berechnet wird, als die.Geschossfläche für ein öffentliches Baugebiet mit öffentlichen Strassen !

Behauptungen aus schriftlichen Stellungnahmen des Amtes und des Bauherrn :

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg : Zitat: „Einer Festsetzung dieser privaten Erschliessungswege im Bebauungsplan bedarf es nicht.“

Der Bauherr alias Euref AG : Zitat: „Diese Frage verletzt mein Persönlichkeitsrecht, das verbete ich mir.“

Der Verfasser : „Die Baudichte als GFZ muss vergleichbar und ihre Berechnung gleich sein, erst dann ist sie auch nachvollziehbar.“  

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Beweis : Es mögen die Richter des oben zitierten Leitsatzes zur Beurteilung herangezogen werden !

Berlin-Schöneberg – B-Plan 7-29 – R€GIONAL – B-Plan 7-29 – Gasag-Areal

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