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Bauherrn-Regeln

Posted in Bauherrn-Regeln, Bauherrn-Regeln zur Doppel-Bebaubarkeit, Verkehrsraum Kontra Bauraum by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 6. Februar 2012

Bauherrn-Regeln zur Doppel-Bebaubarkeit

Also ist dem nicht so, vielmehr handelt es sich um einen qualifizierten Bebauungsplan nach BauGB § 34 !

Die Grundlage zur Aufstellung einer Bauleitplanung und künftigen Zustand wird, als Bauherrn-Bedingung, die Widmung des leergeräumten Gasag-Areals als „städtisches Kerngebiet ohne Strassen“ sein, angeblich nach BauNVO, die jedoch nur Baugebiete mit einer Städtischen Siedlungs-Struktur, Dorf, Wohngebiet, etc. beinhaltet !

Ein widersprüchliches Unterfangen !

Gleichwohl „handelt“ der Bauherr im eigenem Namen und nach seiner Vorstellung, dem „Kerngebiet“ seine Baumassen aufzuzwingen.

Indem er das Amt zur Darstellungs-Variierung der „Pläne“ drängt, es zwar auf die Kennzeichnung von Verkehrsflächen, um eine Baudichte von GFZ 3 vorzutäuschen, im B-Plan 7-29 verzichten soll, er jedoch auf sie, in seinen Lageplänen mit einer Baudichte von GFZ 6, nicht verzichtet !

Wohlgemerkt wird der „Verzicht“, in einer Anwohner-Anfrage  vor der BVV, einer seits, mit der „Privatheit“, anderer seits, in der Selben : „Privatheit, ist für ein Kerngebiet nicht möglich“, erklärt !

Hingegen erklärt der Verzicht den Wechsel der Baudichte von GFZ 6 zu GFZ 3, denn wenn keine Verkehrsflächen vorhanden sind, kann man sie nicht in Rechnung stellen !

Eine Zwangsmassnahme per „Dekret„, vom Bauherrn unterzeichnet, an das Amt, das das gesamte Gasag-Areal, – und für die bereits zwangsläufig bestehende Kennzeichnungs-pflichtige und erforderliche Verkehrsfläche, auch die der Bahn AG, zusätzlich, immerhin 50% der Gesamtfläche, – als Baufläche darzustellen hat !

Mit anderen Worten : Dem Gasag-Areal wurden im Entwurf B-Plan 7-29  Funktionen für Verkehrs- 20%ige Grün- und Baufläche von 170 % zugewiesen ! 

Tatsächlich eine illegale Verdopplung der Baufläche mit einer Geschossfläche von 165.000m², – ein Unterfangen, das mit einem „Vorhaben- und Erschliessungsplan nach BauGB §12“ bei maximal möglicher Geschossfläche, als GFZ 3 für ein Kerngebiet, von 75.000 m² unmöglich ist !

Diese illegale Festsetzung ist ein Betrug, jedenfalls eine Verletzung von Verfassungsprinzipien, die den B-Plan 7-29, natürlich auch die „Planreife“ als Fälschung kennzeichnet !

B-Plan 7-29.pdf Begründung.pdf StädtblVertrag.pdf Versiegelt.pdf Bilder.pdf

Irrationale Raumordnung – Grenzenlos mit Doppelbebauung.:

Tiefgarage mit Hochhäuser ohne Verkehrsflächen !

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← Lageplan Euref, aus :Bachelor Arbeit WiSe 11/12 Klimaincubator  Prof. Claus Steffan


In dem B-Plan 7-29 wurden keine Verkehrsräume eingezeichnet. Zur Berechnung der GFZ wurden keine Verkehrsflächen berücksichtigt.

Da jedoch Verkehrsräume zur Nutzung der Gebäude erforderlich sind, werden auch welche angelegt, wie sie im Lageplan der Euref ersichtlich sind.

Allerdings ist das Anlegen von Verkehrsflächen, weil sie weder ein-gezeichnet noch beschrieben sind, nach dem B-Plan 7-29 nicht zulässig !

Mit dem Anlegen der, im B-Plan7-29 nicht enthaltenen Verkehrsräume, werden die Bauräume, die sich auf das gesamtes Gasag-Areal erstrecken, nach oben verdrängt, steigen an und erreichen die GFZ 6, oberhalb des zulässigen Wertes nach BauNVO § 17 Kerngebiet GFZ 3 !

Taucht man die hinterzogenen aber notwendigen Strassen als geschlossenen Block eines Verkehrsraumes, in die GFZ 3, als größten Wert für das Kerngebiet, eine dreigeschossige, auf das gesamte Gasag-Areal festgesetzte Baumasse, als Bauraum ein, dann verdrängt er ihn und es steigen die Geschosse wie der Wasserpegel einer Badewanne in die man sich hineinlegt, auf eine Schnittmenge zur Geschossfläche GFZ 6 des Bauraumes an.

Verkehrsraum oder Bauraum, beides geht nicht !

Ein Tauchvorgang, gleichbedeutend mit dem Abzug der Verkehrsfläche n. BauNVO, jedoch durch die festgesetzte übergrosse Geschossfläche, ein Anstieg auf GFZ 6 !   —

Ein Betrug, der aufgeflogen wäre, hätte der Bauherr und der Baustadtrat mit ihrer Hinterziehung, nicht verhindert, dass die Bedingung vom 29.04.2008 der Bahn AG, entlang der Bahnstrecke eine Verkehrsfläche als Geh- und Fahrrecht auszuweisen, erfüllt worden wäre !

Eine Unzulässigkeit durch Hinterziehung, urteilte das Oberverwaltungsgericht OVG Berlin-Brandenburg !   AZ.: 2 A 3.07

Eine Vollversiegelung, als Folge der Doppelbebauung n.BauNVO, zwar mit 80 % angegeben, tatsächlich sind es jedoch 94 % !

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