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Bebauungsplan

Posted in Bebauungsplan by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 30. Januar 2012

Bebauungsplan, das sagt schon der Name, zeigt Bebauungen auf, die errichtet werden dürfen.

Dazu gehören alle baulichen Anlagen, die eine Versiegelung des Erdreiches zur Folge haben. Die baulichen Anlagen, die errichtet werden dürfen, werden mit ihren äusseren Begrenzungen in den Plan eingezeichnet.

Bauliche Anlagen die ein Vollgeschoss beinhalten, gehen in die Geschossfläche ein, Flächen die kein Vollgeschoss beinhalten sind nicht Bestandteil der Geschossfläche.

Bauliche Anlagen die unterhalb des Erdreiches liegen, sind ebenfalls kein Bestandteil der Geschossfläche.

Die Flächen die unversiegelt bleiben, sind Bestandteil der Geschossfläche. Sie dürfen zwar nicht bebaut werden, jedoch spielen sie für die Baudichte eine Rolle.

Dem gegenüber stehen die Flächen die mit nicht-vollgeschossige bauliche Anlagen bebaut werden dürfen, im Allgemeinen sind es Verkehrsflächen.

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Die Geschossflächenzahl GFZ, gibt die Baudichte wider, sie ist in der BauNVO geregelt, und abgeleitet von Art und Mass der baulichen Nutzung des BauGB.

Die GFZ ist eine allgemeine Grösse und bezieht sich auf ein Grundstück*, für ein Baufeld, also ein Gebäude, an einer ausserhalb liegenden Verkehrsfläche, die bei jedem Bauantrag nachgewiesen werden muss und braucht daher eine Angabe, als Massstab, der in einem Bebauungsplan festgesetzt sein muss.

Um einen Bauantrag für ein Grundstück erstellen zu können, sind die Möglichkeiten der Veränderung zu prüfen die in einem Planungsrahmen zusammengefasst, die Planungsgrundlage bildet.

Für eine Planung ist die GFZ und die Lage der Strasse von vorrangiger Bedeutung.

Parameter, die einem Bebauungsplan zu entnehmen sind.

*Im Gegensatz zum Grundstück steht das Areal. Es beinhaltet mehrere Baufelder und deren Verkehrsflächen.


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