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Implantat – Projekt

Posted in Implantat - Projekt by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 18. Juni 2011

Privates Projekt des Bauherrn  –  Umwandlung zu einem öffentlich rechtlichen B-Plan 7-29 in 3 Schritten I. Inhalt : Verträge  –  II. Bauleitplanung : Kerngebietsanmaßung III. Darstellung : Darstellungskunst


Zwischen der baulichen Anlage des B-Plans 7-29-5in1 und der baulichen Anlage der EUREF gibt es zwar eine Gleichheit, denn beide sind Analytisch unbegründet und nicht plausibel zur Wirklichkeit, gleichwohl sie einen Autor haben der die Baumassen identisch mit 165.000 m2 Geschossfläche ohne Begründung festlegte.

Doch sie unterscheiden sich ansonsten erheblich von einander. Weder der Name EUREF erscheint auf dem B-Plan 7-29-5in1, noch deren Konzeptaussagen. Obwohl der vorgegebene Hauptzweck, Energie und augenscheinlich regenerative Energie darstellt, und gerade auch eine private Energie-Uni nicht im B-Plan 7-29-5in1 erwähnt wird, kommt es keinen Verantwortlichen in den Sinn diese Ungleichheit zu hinterfragen.

Statt dessen ist auf dem B-Plan 7-29-5in1 ausdrücklich der Verbrauch fossiler Brennstoffe ohne einen gewissen Anteil an regenerativer Energie, 14 % sind es, wie es nach dem Gesetz verlangt wird, festgeschrieben.

Damit wird die Hauptschlagzeile des Bauherrn, die natürlich auch nicht im B-Plan 7-29-5in1vorkommt, zur Farce, denn die lautete: CO2-Neutral.

Der Ausbau des Gasometers, nur gestattet, weil eine Uni einziehen soll, ist nicht mit einer Bedingung verbunden und damit kann der Bauherr sogar Wohnungen dort einbauen und verkaufen, deren Verwaltung eine weitere GmbH&CoKG übernimmt.

Die Uni war von vorn herein nur als Mieter angedacht, da hätte eigentlich auch jedem klar sein müssen, vor allen den Verantwortlichen, das man den auch kündigen kann.

Das die Meldung der Zeitverschiebung der Uni kurz nach Beschluss des B-Planes kommt, ist folgerichtig, denn nun kann der Bauherr abtauchen ohne weitere Stellungnahme und da er sich nicht festgelegt, oder besser Verpflichtet hat oder wurde, hat er nun einen Freifahrtschein bis zum Sankt Nimmerleinstag. Er kann aber auch das Areal verkaufen, eine rechtliche Grundlage für die Uni-Ansiedelung gibt es nicht und der neue Eigner guckt nur, „was willst du ?“

Die Anmahnungen in der Abwägung von den Anwohnern verfasst beinhalten einen „Vorhaben bezogenen Bebauungsplan“, der ein Ausscheren des Bauherrn von seinen  rechtlich verbindlichen Vorgaben verhindert hätte. Statt dessen wog man diesen Punkt dummdreist ab und weg.

Die Pflicht zur Gasometersanierung indes schiebt er auf die lange Bank und betreibt einstweilen seinen illegalen Multireklame Zirkus. Der Reklamevertrag mit dem Bezirk endet erst 2013 und so wartet er wie sich das Amt verhalten wird. Das war´s, war da was ?

Das rechtlich legale Bordell Potsdamer Ecke Kurfürstenstrasse wurde vehement bekämpft, obwohl es eine Verbesserung für die Frauen dargestellt hätte, diese hier vorgenommene sittenwidrige Denkmalnutzung nutzt niemanden, sondern nur dem privaten Profit, wird stillschweigend geduldet.

Allerdings, das geht aus der Letzten Meldung hervor, wird der Plan noch formell geprüft, es besteht also noch Hoffnung, das die nicht geringe Anzahl an Gesetzesverstössen noch erkannt und zugegeben werden.

Konzept Umwandlung

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