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Vorwort Version 2

Posted in Vorwort by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 16. Juni 2011

Vorwort

Leviten

Meine erste Begegnung mit dem B-Plan 7-29 Liegt nun schon, aus Spontisicht, Lieber Alex, über 3 Jahre zurück und mein anfängliches Gefühl der Beklommenheit ist, der Gewissheit der mangelnden Realisierbarkeit, gewichen. So schrieb und sagte ich, obwohl die Liebe Christa das nicht Gut fand, in den Text meiner kurzen Rede zur dritten und letzten Vollversammlung am 12.06.2008 der BI-Gasometer : „Der vorgestellte Plan beinhaltet etwas so absurdes, das man nur als Spekulant schwärmt und sagt, genial.“ Als meine Privatmeinung, wie Christina verkündete.

Die Absurditäten sind aufgedeckt als Gesetzes Verstösse erkannt, als Inhalte purer Scharlatanerie, aus Grössenwahn, wie mir scheint, oder ? – was treibt Sie Herr Müller ? und – was treibt Sie Herr Krömer ?  – zwar zwei Möchtegerne die etwas Grossartiges schaffen wollen, jedoch werden sie als Störer des öffentlichen Raumes und der Grundordnung identifiziert. Nein, Lieber Christian, keine „Profis“, Scharlatane, zwar mit Geld aber ohne Sachverstand ausgestattet.

Dafür mit einem unantastbaren, künstlich geschaffenen Implantat ausgerüstet, keine Veredelung, nicht Anpassungsfähig, aus fachlichen Unverstand, mit Bahnanlagen-Griff ohne Kompetenz, übereilte unzureichende Planungen erst durch die BVV dann zur Reife und schliesslich als Nord-Splitter zum illegalen Park getrieben.

Erst durch die Erkenntnis, mit dem Gedankensprung vom B-Plan 7-29 der als ordentlicher Bebauungsplan erscheinen soll, zu dem tatsächlich in Aktion befindlichen Implantat B-Plan 7-29-5in1, wird das komplexe Mach(t)werk deutlich und plausibel. 

Erst durch das Einfügen der nicht einfach nur als eine Annahme eines Korruptionsvertrages anzusehen ist, sondern die sich auf Grund der übertragenen Planungshoheit, in Form des „Kaufmännischen Verbundes“ mit der vorhergehenden Hörigkeit ergibt, werden die Zusammenhänge, Entscheidungen und Fehler plausibel.

Erst durch die Abgrenzung eines mit einer „DNA“ als öffentlich rechtlichen B-Plan zu einem privat rechtlichen Implantat ohne „DNA“, wird das gestörte Verhältnis des zuletzt genannten zur Bauleitplanung plausibel.

Da es sich nicht einfach nur um eine Störung handelt, vielmehr um eine grundsätzliche Weichenstellung der politisch Verantwortlichen, sind sie zwar in der Verfahrensweise der Bauleitplanung, auf „Investoren“ bedacht, jedoch immer auch zur Veräusserung von Gemeinvermögen auch ohne Gegenleistungen bereit, so muss es einen Präzedenzfall geben, der den Demokratischen Teil der geschwächten Bauleitplanung wieder aktiviert.

Der vorliegende Fall bietet sich mit seinen Gesetzes-Übertretungen nicht nur an, er ist geradezu prädestiniert dafür.

Präzedenzfall : – Planungshoheit – Haftung – Stadtentwicklungsplan –  Implantat B-Plan 7-29-5in1 – Städtebaulicher Vertrag – Verfahrensfehler – Planungsfehler.

Bezogen auf mein demokratisches Verständnis bin ich erstaunt über die Hingabe Politiker unterschiedlicher Couleur, die sich erst Vorführen lassen und dann zurück rudern, aber auch von „meinen“ Bezirksverordneten, die sich alle samt, einige weniger, haben einwickeln und blenden lassen.

Ein Umstand der mir gezeigt hat, das es nicht einmal in der BI-Gasometer, ein „Rückgrad“ im Bezirk gibt, keine Frau, kein Mann die, der, ihre, seine Gedanken beieinander hat, allein dem „Glauben“ verfallen das EINER, es kann, folgend. – ein Armutszeugnis !

Während meiner Arbeit zu dieser „Aufklärung“, habe ich mich nicht „Verrannt“, Liebe Cornelia, sondern den Baum kennen gelernt, einen wichtigen Begleiter des Lebens und kann nur hoffen, das er nie von unserer Seite weichen oder von, Hallo Herr Schworck, Natur und Umweltämter in Vandalenart gewichen wird. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, das ihm überall auf der Welt seinem Stellenwert gerecht, begegnet wird, er ein „Sonderrecht“ erhalten muss, als Naturerbe des Lebens !

Mit dem zweifellos gescheitertem Implantat B-Plan 7-29-5in1, gescheitert ist das falsche Attribut, es hat sich nicht nur als Hirngespinst Totgelaufen sondern ist als künstliches Gebilde ohne Anschluss an die Realität nicht überlebensfähig.

Nun ist zu hoffen, das diese ominösen „Flurbereinigungen“ deren Rechtskraft nicht realisiert werden kann und darf, von den, wie ich hoffe wieder zur Besinnung gekommenen Bezirkspolitikern nachhaltig rückgängig gemacht werden, um dem Park seine eigentliche Grösse zu geben die dem Gasag-Geschenk gerecht wird und vor allem um der Torgauer Strasse endlich ihre zugewiesene Breite zu geben.

In Bezug auf das Gasag-Areal sehe ich das Hauptproblem unserer Zeit in dem Umgang, dem Selbstverständnis mit und von Energie. Es wird sich nur bewältigen lassen, indem sich jeder Einzelne seines Verbrauches bewusst wird und auf dem Sektor Stadtplanung, eine Flächensicherung, gepaart mit Klimazonen zur Dezentralisierung der Energieerzeugung stattfindet.

Verwiesen sei auf das „Memorandum zum Klimawandel“ von Ripl und Scheer, mit der Unterzeile : „Notwendige gesellschaftliche Reformen zur Stabilisierung des Klimas und zur Lösung der Energiefragen„.

Dabei kommt dem Gasag-Areal seine zentrale Lage als „Klimaflur“ zu Gute, die es, mit seinem Gasometer, als Energie-Erzeuger auszeichnet. Zudem sehe ich im „Handwerk“ die Möglichkeit der Energieeffizienten Herstellung vieler Produkte, die gerade bei so vielen „Arbeitslosen“ auf Resonanz stossen wird. Ausserdem gehört das Handwerk in seiner „Erlernzeit“ zu den wichtigsten Lernprozessen des Menschen, im Umgang mit Materialien ein wichtiger Baustein des Erkennens, der Sensibilisierung und der Sinngebung für das tägliche Leben. Unser Leben ist vollkommen abstrakt geworden und hat keinen Bezug mehr zur Natur, obwohl wir, ihr Produkt sind.

Juni 2011

Knut G. Jeckstadt

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