Erdoelzeitalter (home)

Der Anfang vom Ende – Teil 3 B-Plan 7-29

Posted in Der Anfang vom Ende by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 20. Dezember 2010

Schöneberger Insel

BürgerInitiative – B-Plan 7-29

Gasag – Areal

Drei merkantile Figuren

Der Anfang vom Ende

Gründung eines Kaufmännischen Verbundes

Mit dem Kaufmännischen Verbund „Drei merkantile Figuren“ wurde eine private Gesellschaftsform gewählt, die keiner Kontrolle unterliegt.

Damit war ein Rahmen gefunden, die Privat orientierte, vom Bauherrn, auf der Grundlage seiner zehn Bedingungen, erdachte und vom Baustadtrat Bernd Krömer in die manipulierte und vorbereitete BVV eingebrachte Konzeption B-Plan 7-29 und seiner Begründung, unbeachtet eines Interessenskonfliktes, der mit einem künstlich aufgebauten Zeitdruck verheimlicht wurde, sodass zudem eine „In Augenscheinnahme“, nicht die „Auslegungszeit von einem Monat“, nein, eine ordentliche Prüfung, verhindert und die Vermögensschädigung sowie etliche Verfahrensfehler vertuscht werden konnten.

Mit der Kerngebietsanmaßung schaffte man die Voraussetzung das „Recht“ zu beugen, indem die Bauleitplanung umgemodelt und Brennpunkte der Stadtplanung nicht beachtet sowie die Projektumgebung nicht berücksichtigt wurden. Dafür wurden Gesetzes-Verstösse zum Vorteil des Bauherrn, bezogen auf sein Grundstück, billigend in Kauf genommen.

Gleichwohl wurde die Anwohnerschaft bevormundet, belogen und desinformiert, zwingend notwendige und vorgeschriebene Anwohner-Versammlungen wurden nicht durchgeführt.

Die Umwelt in Form von Grünbereiche und Biotope der Zerstörung preisgegeben. Am illegal errichteten Park, wurde mit einem Willkürakt die Zerstörung bereits begonnen.!

Vom Kopf auf die Beine

Der Privat orientierte, nicht sanktionsfähige B-Plan 7-29

Die Konzeptionierung des B-Plans 7-29 wurde auf einem sehr persönlichem Niveau aufbereitet und besitzt keine Allgemeingültigkeit. Für einen Nachbesitzer gibt es keine verbindlich einzuhaltenden Versprechungen und Verträge oder sonstige Verpflichtungen. Er beinhaltet weder Sanktionen, Fristen oder Verpflichtungen in bestehende Verträge einzutreten. Ein Nachbesitzer kann ohne weiteres, den B-Plan 7-29 umzusetzen.

Am Beispiel des Hotels wird die Konfusion zwischen dem Bezirk und dem B-Plan 7-29 deutlich. Der B-Plan gewährt dem Besitzer eine Baumöglichkeit, die bereits vergeben ist. Dafür wird der Bezirk haften müssen. Nicht viel anders verhält es sich mit allen anderen, in Baufeldern vorgegebenen baulichen Möglichkeiten des B-Plans 7-29.

Gleichwohl währe eine Haftung unter Anwendung eines „Vorhabenbezogenen B-Plans 7-29 n. BauGB § 12“ ausgeschlossen.!

Schaden für den Bezirk in Millionenhöhe

Mit dem festgestellten B-Plan 7-29 würde für den Bezirk eine rechtlich unsichere Situation entstehen. Schaut man sich den Inhalt des B-Planes 7-29 an, dann sieht man das die Baufelder nicht so ohne weiteres bebaubar sind. Das trifft auch auf den Bereich der für die Tiefgarage bestimmt ist, zu.

Es wird ein Vorbereitungs-Projekt erforderlich werden, um die Baufelder nutzbar zu machen. Allerdings kann das nicht kostenlos sein und die Möglichkeit eines Besitzerwechsels, bisher war die Planung sehr persönlich, muss auch in Betracht gezogen werden. Somit haftet der Bezirk mit einer „Ausfallsicherung“ für das Vorbereitungs-Projekt, mit einem Kostenrahmen von 100 Millionen € !

Gleichwohl währe eine Haftung unter Anwendung eines „Vorhabenbezogenen B-Plans 7-29 n. BauGB § 12“ ausgeschlossen.!

Personifizierter B-Plan 7-29 mit Bezirkshaftung

Absicht – Vertrag – Hörigkeit

Absicht – Vertrag – Hörigkeit

Ein Kaufmännischer Verbund

Während die Absicht der Anlass zum Aufstellungsbeschluss des personifizierten B-Plans 7-29 war, stellt der Vertrag mit seinem Abschluss eine neue Realität dar. De Jure ist er möglicher Weise nur ein Gebührenbescheid, obwohl der eines Vertrages nicht bedurfte, de Facto ist er der Beschluss zur Veräusserung der „unveräusserlichen Planungshoheit“.

Sie, die „neue Realität“, wird durch die Hörigkeit, mithin der Veräusserung der Planungshoheit, des Baustadtrates geprägt und setzt die „Planungsaktivitäten“ für einen personifizierten B-Plan 7-29 in Gang. Grundlage sind die persönlichen „Bedingungen“ des Bauherrn, Beschrieben in Teil 2 Situation.

Die „Bedingungen“ können nicht einfach so deklariert werden, sie sind vielmehr eine „Schwarzliste“ deren Inhalt auf keinen Fall öffentlich erwähnt werden darf. Das sind ja gerade die Auffälligkeiten des B-Plans, der etliche „Auslassungen“ enthält, siehe „Hoheitliche Darstellungskunst„. Die Bedingungen sind quasi das Negativ zum B-Plan 7-29 als Positiv-Abbildung.

Die diversen Gesetzes-Verstösse, Rechts-Beugungen, Betrugsfälle, Interessenskonflikte und Desinformationen sind im Gegensatz zu dem Grundgesetz-Verstoss auf dem der „Vertrag“ basiert, unerheblich.

Da der Berliner Filz besonders Dick ist und das gesamte Verfahren in ihm gebettet ist, werden Folgen aus dem Mach(t)werk von Seiten der Rathaus-Parteien nicht zu erwarten sein.

Die „Drei merkantilen Figuren“, ein Kaufmännischer Verbund, zeigen mit den „Technischen Anforderungen“ an die komplexe bauliche Anlage, die mit der Baugrube beginnen, ihre Unzulänglichkeit.

Hörigkeit

Die Baugrube – Technische Anforderungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Fundament – Der Untergrund

Das Fundament, die Gründung einer baulichen Anlage die als erstes gebaut werden muss, wird oft zuletzt Bedacht. Spätestens jetzt offenbaren sich die Unbedachtheiten. Aus Platzmangel müssen Die Infrastruktur-Einrichtungen bestehend aus :  Erschliessung, Versorgung und Betrieb, in den Untergrund verlagert werden.

Vorleistungen als Vorbereitungs-Projekt

Wie auch immer, die Baugrube wird, entsprechend der letztlich installierten Stellplätze von 1.200 bis 4.300, eine Tiefe von 12-18 Meter haben und das bedeutet das alle

1. Denkmale mit einem erheblichen baulichen Aufwand, unterfangen werden müssen.

Wesentlicher ist jedoch der Umstand, das entlang der

2. Bahnstrecke über eine Länge von 400 Metern in wenigen Metern Abstand eine Baugrubenwand den Bahnbetrieb gefährdet. Ein Sicherheits-Aspekt und ein Balance-Akt zwischen Kosten und Nutzen, der das gesamte Projekt in Frage stellt.

Das ist bei weitem nicht der einzige Punkt der Infragestellung, denn das

3. Hotel auf der S-Brücke, wird einen erheblichen Eingriff in das vorhandene Brückenbauwerk der S-Bahn und DB-Bahn nach sich ziehen, bis hin zum Neubau der Brücken.

4. Der Bahnbetrieb wird folglich in einem grossen Umfang an drei Stellen in beiden Richtungen, gestört werden, dabei fallen erhebliche zusätzliche Kosten an, die natürlich vom Bezirk abverlangt werden.

5. Die PlanstrasseA mit dem Kreuzungsbauwerk mit Kosten von 30 Millionen €, ist technisch keine Herausforderung jedoch verursacht es einen erheblichen Soll-Saldo bei den Nebenkosten.

6. Und nicht zuletzt die Bauausführung, die noch so manchen Sicherheits-Aufwand in sich verbirgt.

Es wird ein Bauablauf an und mit öffentlichen Baulichkeiten in Bewegung gesetzt, der keinerlei finanzielle Absicherung vorsieht, eben nur die „Absicht“ des Bauherrn. Um diesen Bauablauf sichern zu können, muss ein unabhängiger „Finanzrahmen“ eine „Ausfallsicherung“ geschaffen werden, um auch nach einem Ausscheiden des Bauherrn das Projekt zu sichern. Die Ausfallsicherung würde sich im Bereich von 100 Millionen € bewegen.

Wohl bemerkt bezieht sich der Finanzrahmen auf Nebenleistungen, Vorleistungen die nicht den eigentlichen Baukomplex betreffen !

Mit anderen Worten, erst nach den erbrachten Vorleistungen kann entsprechend des B-Plans 7-29 ein Bürokomplex wie ihn der Bauherr geplant hat gebaut werden !

Für die Vorleistungen kann der Bezirk Tempelhof-Schöneberg in die Haftung genommen werden !

Technische Anforderungen – Fundamente – Sohle – Baugrube


Kommentare deaktiviert für Der Anfang vom Ende – Teil 3 B-Plan 7-29