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Hörigkeit

Posted in Hörigkeit by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 19. Dezember 2010

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Jailhouse+Lawyers_Buchvorstellung

Auf der Welt gibt es zwar über 193 Staaten, Länder die ca. 7 Milliarden Menschen vertreten, jedoch bestimmt nur die jeweilige, allen Informationen zugängliche Hierarchie-Spitze, nicht die Regierung, unter Anleitung von Weltbank und Weltkonzernen, über die politischen und Volks-wirtschaftlichen Richtlinien. Die übrigen Hierarchie-Ebenen müssen, zum System-Erhalt, uA. mit Gefängnisindustrie, für die Umsetzung sorgen.

Unter dem Aspekt dass, das Gegenteil von Freiheit – Sicherheit bedeutet, oder weder ? ist der 3sat-Film „Preis der Freiheit“ beachtends- und sicherlich auch sehens-wert !

Absicht – Vertrag – Hörigkeit

Ein Kaufmännischer Verbund

Während die Absicht der Anlass zum Aufstellungsbeschluss des personifizierten B-Plans 7-29 war, stellt der Vertrag mit seinem Abschluss eine neue Realität dar. De Jure ist er möglicher Weise nur ein Gebührenbescheid, obwohl der eines Vertrages nicht bedurfte, de Facto ist er der Beschluss zur Veräusserung der „unveräusserlichen Planungshoheit“.

Durch die Teilung der Planungshoheit in Rechte und Pflichten, erscheint die „neue Realität“, als Hörigkeit, mithin der Veräusserung, des Baustadtrates geprägt und setzt die „Planungsaktivitäten“ für einen personifizierten B-Plan 7-29 in Gang. Grundlage sind die persönlichen „Bedingungen“ des Bauherrn, Beschrieben in Teil 2 Situation.

Die „Bedingungen“ können nicht einfach so deklariert werden, sie sind vielmehr eine „Schwarzliste“ deren Inhalt auf keinen Fall öffentlich erwähnt werden darf. Das sind ja gerade die Auffälligkeiten des B-Plans, der etliche „Auslassungen“ enthält, siehe „Hoheitliche Darstellungskunst„. Die Bedingungen sind quasi das Negativ zum B-Plan 7-29 als Positiv-Abbildung.

Die diversen Gesetzes-Verstösse, Rechts-Beugungen, Betrugsfälle, Interessenskonflikte und Desinformationen sind im Gegensatz zu dem Grundgesetz-Verstoss auf dem der „Vertrag“ basiert, unerheblich.

Da der Berliner Filz besonders Dick ist und das gesamte Verfahren in ihm gebettet ist, werden Folgen aus dem Mach(t)werk von Seiten der Rathaus-Parteien nicht zu erwarten sein.

Die „Drei merkantilen Figuren“, ein Kaufmännischer Verbund, zeigen mit den „Technischen Anforderungen“ der komplexen baulichen Anlage, die mit der Baugrube beginnen, ihre Unzulänglichkeit.

Personifizierter B-Plan 7-29 mit Bezirkshaftung

Der B-Plan 7-29 besitzt keine Allgemeingültigkeit, vielmehr sind Vorleistungen als Vorbereitungs-Projekt zu erfüllen, deren Lasten nicht verteilt wurden und so verbleiben sie zunächst einmal in der Verantwortung des Bezirkes. Aufgelistet als „Ausfallsicherung“ in der Anlage.

Es wird ein Vorbereitungs-Projekt siehe Anlage, an und mit öffentlichen Baulichkeiten umgesetzt werden müssen, das keinerlei finanzielle Absicherung vorsieht, eben nur eine „Absicht“ des Bauherrn.

Da kein „vorhabenbezogener B-Plan n. BauGB §12“ in Betracht kommt, um dieses Vorbereitungs-Projekt sichern zu können, muss ein unabhängiger „Finanzrahmen“ eine „Ausfallsicherung“ geschaffen werden, um nicht nur nach einem Ausscheiden des Bauherrn, sondern auch bei allen anderen möglichen Zahlungsausfällen das Vorbereitungs-Projekt zu sichern.

Die Ausfallsicherung würde sich im Bereich von 100 Millionen € bewegen.

Wohl bemerkt, erst nach den erbrachten Vorleistungen, mit Bezirkshaftung, kann entsprechend des B-Plans 7-29 ein Bürokomplex wie ihn der Bauherr geplant hat gebaut werden !

Erst wenn eine „Ausfallsicherung“, unabhängig von einem noch zu schliessenden „Erschliessungsvertrag„, eingerichtet ist, ist die Schadensgefahr, die sich in dem B-Plan 7-29 verbirgt, von Tempelhof-Schöneberg abgewendet.

Wenn der Bezirk einen B-Plan mit bestimmten Möglichkeiten aufstellt, dann haftet er dafür und muss unabhängig der Besitzverhältnisse die Vorleistung erbringen.

*Anfallende Kosten für eine „Ausfallsicherung“ des Vorbereitungs- Projektes :

Um den B-Plan 7-29 anwenden zu können ist ein Vorbereitungs-Projekt wie im folgendem beschrieben umzusetzen : Die Baugrube wird, entsprechend der letztlich installierten Stellplätze von 1.200 bis 4.300, eine Tiefe von 12-18 Meter haben und das bedeutet das

1. alle Denkmale mit einem erheblichen baulichen Aufwand, unterfangen werden müssen.

Wesentlicher ist jedoch der Umstand, das

2. entlang der Bahnstrecke über eine Länge von 400 Metern in wenigen Metern Abstand eine Baugrubenwand den Bahnbetrieb gefährdet. Ein Sicherheits-Aspekt und ein Balance-Akt zwischen Kosten und Nutzen, der das gesamte Projekt in Frage stellt. Das ist bei weitem nicht der einzige Punkt der Infragestellung, denn das 3. Hotel auf der S-Brücke, wird einen erheblichen Eingriff in das vorhandene Brückenbauwerk der S-Bahn und DB-Bahn nach sich ziehen, bis hin zum Neubau der Brücken.

4. Der Bahnbetrieb wird folglich in einem grossen Umfang an drei Stellen in beiden Richtungen, gestört werden, dabei fallen erhebliche zusätzliche Kosten an, die natürlich vom Bezirk abverlangt werden.

5. Die PlanstrasseA mit dem Kreuzungsbauwerk mit Kosten von 30 Millionen €, ist technisch keine Herausforderung jedoch verursacht es einen erheblichen Soll-Saldo bei den Nebenkosten.

6. Ungewiss sind nicht zuletzt die Bauausführung, die noch so manchen Sicherheits-Aufwand in sich verbirgt.

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