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Ungereimtheiten

Posted in Ungereimtheiten by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 15. November 2010

Ungereimtheiten

100 Mängel – Eine Ausstellung

Gestaltung und Idee geleitet von Herrn Müller-Lügenscheid .


Aus ursprünglich 100 Mängeln des B-Plans 7-29 und seiner Begründung, die als Bild-Text-Collagen dargestellt, zu schlussfolgernden Artikelnweiterbearbeitet wurden, entstand ein „BilderTheaterTageBuch„, das vordergründig vonTräumereien des Bauherrn und Alptraumen der Anwohner handelt.

Hintergründig, einen Blick in die kommunale Politik und Schönebergs Verwaltung wiedergibt, der ein befremdliches Verhalten aller Beteiligten offenbarte.

Auf der Ebene der Fachkompetenz ist das Stadtplanungsamt längst an seine Grenze gestoßen. Es ist personell weder in der Lage für die Sachwaltung im Vorgang B-Plan 7-29 zu sorgen, noch für eine fachliche Beratung dem hoffnungslos, für eine eigene Beurteilung, überforderten Stadtplanungsausschuß zur Seite zu stehen.

Um diese Leistungsschwäche auszugleichen kam man auf die Idee einen Berater zu engagieren, um ihn als Bindeglied zwischen dem „Vorhabenträger“*, der alle Kosten trägt, dem „Stadtplanungsamt“, als Auftraggeber und einem „Planungsbüro“ das die „Planungsarbeit“ ausführt, vermittelnd einzusetzen.

Zum Berater wurde der Bauherr ernannt. Ja, ja, das ist der Vorhabenträger, aber er kennt sich am besten aus und schliesslich muss Einer vermitteln.

Damit war der Kosten-Übernahme-Vertrag erdacht und im Januar 2008, Nachtrag vom August 2008, zwischen dem Stadtplanungsamt Abteilung Bauwesen und dem Vorhabenträger „Denkmalplus BeteiligungsGmbH“ alias Bauherr für „Planungsleistungen zum Bebauungsplan 7-29 einschließlich Umweltbericht und faunistische Untersuchungen“ + Abwägung beschlossen.

*Der Bauherr

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