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Der FreundSchaftsDienst – 2. Akt

Posted in 2. Akt, Der FreundSchaftsDienst - 2. Akt by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 18. September 2010

Drei merkantile Figuren – Der FreundSchaftsDienst

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Drei merkantile Figuren

Der Anfang vom Ende

Mit den drei merkantilen Figuren, das ist ein „Kaufmännischer Verbund“, ist das Ende des Knäuels gefunden, das nun zu seinem Anfang zurück führt.

Die Absicht des Bauherrn steht am Anfang, ein Kosten-Übernahme-Vertrag wurde vereinbart. Damit war die Hörigkeit des Baustadtrates festgesetzt und der Bauherr konnte seine Bedingungen auf den Tisch legen.

Um das ganze vor einer „Enttarnung“ zu schützen, musste schnell gehandelt werden und ein „Zeitdruck“ wurde aufgebaut. So entstand ein persönlicher B-Plan 7-29, der eben genau die Bedingungen des Bauherrn verheimlichen sollte.

Vom Kopf auf die Beine

Der binär angelegte Vorgang B-Plan 7-29, variiert zwischen fehlenden Darstellungen, aus den „Versteckspielen“ und der Überhäufung zahlreicher urbaner Problemfelder deren Lösungen im Vorfeld hätten gefunden werden müssen. So wird aus der Überhäufung eine -Taktik und damit soll ein „Verständnis“ des Verfahrens und jeder Zugang verhindert, „verschnürt“ werden.

Gliederung der urbanen, öffentlichen und privaten baulichen Anlagen

Eine Gliederung der urbanen, öffentlichen und privaten baulichen Anlagen, stellt nicht einfach nur eine Unterscheidung dar, vielmehr sind es eigenständige Kategorien mit gänzlich unterschiedlichen Anforderungen und Auswirkungen, im Stadtteil. Die sich sowohl in ihrem Rechtsrahmen, wie auch von ihren Ordnungsfaktoren für eine sorgfältige Planbearbeitung zur Übersicht und dem Verständnis widerspiegelt.

Um dem Rechnung zu tragen, ist die Aufstellung nach urbanen Kategorien, mangels Unterscheidung im Vorgang, von mindestens fünf B-Plänen unerlässlich :

Für alle B-Pläne gilt das BauGB, für alle Privaten baulichen Anlagen die BauO Bln und BauNVO, für alle Öffentlichen baulichen Anlagen – gelten die jeweiligen Fachgesetze.

-Massnahmen zur Boden-Sanierung sind in allen B-Plänen – darzustellen.


1. Gasag-Areal, für den privaten Baukomplex, Abriss, Umbau, Sanierung, Neubau, Baumschutzverordnung – BaumSchVO, BauNVO;

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2. Hotel auf S-Brücke, Mischung privater und öff

entlicher baulicher Anlagen, Abriss, Umbau, Sanierung, Neubau,, Baumschutzverordnung – BaumSchVO, Planfeststellungsverfahren nachAllgemeines Eisenbahngesetz (AEG), BauNVO;

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3. „PlanstrasseA und Kreuzungsbauwerk“, als neu zu konzipierende öffentliche Strasse und eines als neu zu konzipierende Kreuzungsbauwerkes für Schienenverkehr, Neubau Strasse, Neubau Kreuzungsbauwerk S-Brücke, Baumschutzverordnung – BaumSchVO, Planfeststellungsverfahren nach Berliner Straßengesetz (BerlStrG), Planfeststellungsverfahren nach Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG);

 

4. TorgauerStrasse, für die Umnutzung und Neugestaltung einer öffentlichen Strasse, Aufhebung des Strassenbereiches, Planfeststellungsverfahren nachBerliner Straßengesetz (BerlStrG);

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5. Parkerweiterung Gasag-Geschenk, als Sanierungs- und Neubaubereich des öffentlichen Cherusker Parks, Sanierung, Baumschutzverordnung – BaumSchVO, Grünanlagengesetz – GrünanlG, Umwidmung ist Anzeigepflichtig.

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Mit anderen Worten : In dem vorliegenden B-Plan 7-29 wurden fünf B-Pläne versteckt !

Rollt man das Verfahren, indes zum Knäul „verschnürt“, von den „drei merkantilen Figuren“ :

der “ Hörigkeit“ des Baustadtrates,

der „Absicht“ des Bauherrn über den

„Kosten-Planungs-Hoheitsrechte-Übernahme-Vertrag“ her auf,

mit genauerer Betrachtung der Wegmarkierungen: GG, BauGB, BauNVO, BauO Bln, AEG, etc., dann zerfällt es in :

5   B-Pläne,

15 Verfahrensfehlern,

3  Betrugsgegenständen und

5  Asozialen Elementen,

ohne die geringste Substanz der eigentlichen Aufgabe „Bauleitplanung“ zu hinterlassen.

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Eine Saubere Sache ! ?

– Zum einen stellt sie, mit Desinformation für „Anbeter einer Energielösung“, zum anderen für die Verdunklung der „Öffentlichen Beteiligung“ des verbrämten Verfahrens,  einen Willkürakt dar.

Mit anderen Worten :  In einem Handstreich wurden beide Seiten zum Mündel !

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Müsste das nicht auch den Einfältigsten hellhörigmachen ?

Wie bitte ? ..nee

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Kurze Pause

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2. Zwischenspiel

„Ich sei, erlaubt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte“

Der Dritte

 

21. Stadtplanungsausschuss-Sitzung Schöneberg vom 12.09.2008

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1.Es wurde kein überarbeiteter B-Plan vorgelegt.

2.Der Plan der vorgestellt worden ist, war ein unfertiger Grundrissplan mit Lageplancharakter.

3.Der Plan wurde von einem Bauherrenvertreter erörtert und nicht von einen Amtsvertreter.

4.Die Pläne, „eine DIN a4 Seite“ lagen den Mitgliedern als Tischvorlage vor. Nicht jedoch den Besuchern.

5.Eine Abwägung nach dem Baugesetzbuch fand nicht statt.

6.Eine Erörterung der Anregungen fand nicht statt.

7.Die Informationen des Planes wurden in dieser Sitzung veröffentlicht.

8.Es war unmöglich eine Entscheidung in dieser Sitzung zu erarbeiten, dazu sind mehrere Wochen erforderlich.

9.Der Vorsitzende Andreas Baldow, brach die Redemöglichkeit ab und erzwang eine Abstimmung.

Als Belohnung, erhielt Herr Andreas Baldow, nicht vom Goldesel, sondern vom Baustadtrat eine Stelle als Fachbereichsleiter in seinem Amt, damit auch weiterhin dem Bauherrn wunschgemäß geholfen werden kann.

 

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Kurze Pause

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Endspiel

Hörigkeit

mit Zeit- und Händedruck besiegelter B-Plan 7-29 :

Auslegung : 27.04.2009 bis 27.05.2009

→ 227 schriftliche Stellungnahmen. . . . . . . . . . . . .

→ Abwägung – 45 pro Woche

→ 07.07.2009 Inhalt: 288 Seiten: Vorlage zur Beschlussfassung

→ Am gleichen Tag, erhalten die Verordneten die Unterlagen mit 288 Seiten und müssen im Ausschuss, ohne Ausschlusszeit, am nächsten Tag

→ 08.07.2009 Abstimmen : Abwägung + Nachbesserung –  500.000.000 € -Volumen !

→ 15.07.2009 BVV  –  sag  „ja“ → 40:10

Na bitte,

„Eine Zierde“ – mit  „Inhalt – Planung“

bahnt sich ihren Weg :

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Aktion zur Bäume-Zerstörung nach Satzung (B-Plan 7-29) für Schöneberg, (200 Bäume – Sauerstoffgewinnung für 2.000 Menschen und Abgasreinigung für 2.000 KFZs werden zur Zerstörung freigegeben)

und

Tiefgarage aus 350.000 m3 mit Sammelabgasen von 1.200 KFZs,

. . . . . . . . . …und

10 Baufelder mit 600.000 m3 unstrukturierter Büromasse.

Eine Baumasse von einer Million Kubikmeter

1 Meter-Würfel von Flensburg bis Venedig !

– Ein Alptraum –

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Der FreundSchaftsDienst – Epilog

 

 

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