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Verfassungsprinzipien

Posted in B-Plan 7-29 - 5 in 1, Verfassungsprinzipien by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 22. August 2010

Verfassungsprinzipien

Mit der Zerstückelung der eigenen „Sinngebung“, wird, vom Bauherrn und Baustadtrat, zwar eine folgerichtige, aber zu späte Unterteilung,  und  damit die Ungültigkeit des Entwurfs B-Plan 7-29 bestätigt !

Also besteht kein Einvernehmen mit der Forderung nach BauGB § 33 Abs.1 Satz 2, zur Festsetzung des B-Plans 7-29 !

Weil nämlich eine „Sinngebung“ von fünf B-Plänen, auch 5 Aufstellungs-Beschlüsse und 5 Begründungen, etc. bedürfen.

Demnach hätte der Bauherr und Baustadtrat statt Einen, fünf B-Pläne aufstellen müssen. Allerdings wäre dann der Planungs-Ausschluss für die Siedlungs-Struktur des Gasag-Areals, den besonderen Anlagen eines Hotels, der Torgauer- und Planstrasse A, dem Kreuzungsbauwerk und der Nordspitze, allen Betrachtern als absurd aufgefallen. Das durfte natürlich nicht sein, denn schliesslich wollten sie die „Planungs-Verzerrung“ vertuschen, drum stellten sie auch nur Einen auf !

Also verzichteten der Baustadtrat und der Bauherr auf derart, „plausible“ und „verständliche“ Verfassungsprinzipien und zerstückelten den B-Plan 7-29, unter der Prämisse „Landnahme„, vertraglich im „Städtebaulichen Vertrag“ beschrieben, in 5 verzerrte Plan-Teile.

Mit Grenzverläufe die zwar weder planerisch ausgearbeitet und dargestellt wurden und auch keinen Sinn für die Bauleitplanung ergeben, jedoch deren Konsequenzen eine „private Wertschöpfung“ als Anstieg des „Rankings“ zum spekulativen Anteile-Verkauf der Bauherrn`s Euref darstellt und damit gegen Verfassungsprinzipien verstossen :

1. Plan-Verzerrung – Gasag-Areal

Das Gasag-Areal als Kernbereich des B-Plans 7-29 wurde vom Bauherrn und Baustadtrat lediglich mit Skizzen und Baumassen-Daten der Baufelder, des Bestandes und einer auf zwei Ebenen liegenden Tiefgarage dargestellt.

Eine orientierungslose Darstellung, in der Verkehrsflächen mit einer städtischen Struktur nicht eingetragen sind !

Gleichwohl ist weder durch Verkehrsflächen ein „städtisches Kerngebiet“ angezeigt oder erkennbar, noch ein Nutzungs-Ablauf und damit ein Sinn der baulichen Anlage aus Baufelder, Tiefgarage und der Bestandsgebäude nachvollziehbar !

Darauf legen die Planverfasser auch keinen Wert, schließlich geht es ihnen um die „Doppel-Belegung“ von Flächen des Gasag-Areals,  Verkehrs-, Grün– und Baufläche von 170 %.

Mit Verkehrsflächen ist das nicht möglich, ohne jedoch, ausreichend um Baugenehmigungen für einzelne Baufelder, von der obersten „Placebo“-Genehmigungsbehörde Berlins, mit der Senats-Bestätigung einer Placebo-Wirkung des Ergänzungs-Verkehrsgutachtens, mit der immunisierten, „getürkten Planreife“ „erwirken“ zu können !

Ein Erschliessungs-„Placebo“ das den Anschein erwecken soll, für die in den Bauanträgen bezeichneten Baufelder aufgestellt worden zu sein, obwohl sie darin gar nicht vorkommen !

2. Plan-Verzerrung – Hotelbereich

Hotelbereich, erforderlich ist ein Nachweis, der die Funktions-Abläufe an der öffentlichen Engstelle zur Torgauer Strasse sicher stellt !

Trotz Ausschluss von der Planung, muss der verkehrliche Zustand der Torgauer Strasse mit den Erfordernissen einer Hotel-Funktion Aufgezeigt werden. Denn an dieser Engstelle sind zusätzliche Planungseinheiten wie eine private separate Zufahrt und eine Hotel-Vorfahrt, mit dem öffentlichen Strassenraum mit Fußgänger-, Radfahrer- und Kraftfahrzeug-Verkehr, aber auch mit der Tiefgarage, die auf Grund des Strassengefälles sich als Baukörper abzeichnet, zu vereinbaren !

Zusätzlich fehlt ein bisher nicht von der Bahn, mit der an das Hotel direkt anschliessenden S-Bahn-Brücke, einzuleitendes Planfeststellungs-Verfahren !

3. Plan-Verzerrung – PlanstrasseA

Obwohl die PlanstrasseA als, extra zur Erschliessung erdachter Terraingleicher-Anschluss im öffentlichen Verkehrsraum im Reinplan und in der Begründung dargestellt wird, geht sie auf die Westtangenten-Planung zurück. Allerdings haben die damaligen Planer die Situation als Graben beschrieben !

Damit kommt die PlanstrasseA mit angedeuteter, Fussweg-Unterführung, jedoch bei entzogener Planung, nicht nur den privaten Nutzern des Gasag-Areals zu Gute, sondern kann auch nur als privater Tunnel zum Gasag-Areal realisiert werden !

4. Plan-Verzerrung – TorgauerStrasse

Der öffentliche Verkehrsraum, als Torgauer Strasse dargestellt, wurde zwar der Planung entzogen, jedoch kann er zwangsläufig aus Platzmangel, nur als private Einfahrt zum Gasag-Areal genutzt werden !

Gleichwohl fehlt ein Planfeststellungs-Beschluss n. BerlStrG, zur Verdrängung der und die Darstellung eines Umgehungsweges für, Anwohner und Nutzer !

5. Plan-Verzerrung – Nordspitze

Die Darstellung der Nordspitze setzt zwar eine Aufhebung des Senats-Beschlusses zur Festsetzung der Nordspitze(12500 m2) zur öffentlichen Freizeit voraus, jedoch soll die Gemeinfläche in eine Baufläche ohne Planfeststellung umgewandelt werden !

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