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Der Baum im Vandalismus

Posted in Der Baum, Vandalismus des Amtes by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 27. Juli 2010

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Stadtgrün – im Wandel

Das Geheimnis des Tropenwaldes ist der Klimawandel !

Das Geheimnis des Gasag-Areals ist der amtliche Vandalismus !

Der Baum – Das Wunderwerk Baum

Ein Multitalent mit Eigenschaften von :

Lüftungs-, Abgasreinigungs-, Feinstaub resorbierende Luft-Reinigungs-Anlagen, Schallabsorber, Luftbefeuchtungs- , Sauerstoffproduzierende Anlagen, CO2-Verarbeitungs-Anlagen, Wasserreservoir und Wasserpumpwerk, Heimstätte von Singvögeln, überlebenswichtig für Fauna und Flora, etc., wurden und sollen weiter zerstört werden !

 

Ost-Ansicht März 2008

Ost-Ansicht März 2010

West-Ansicht März 2008

West-Ansicht März 2010

Der Baum spaltet Kohlendioxyd in Sauerstoff O und Kohlenstoff  C.

Das ist reiner Selbsterhaltungstrieb des Baumes, denn mit dem verbleibenden Kohlenstoff, kann er wachsen und setzt Biomasse an.

Mit der Zerstörung eines Baumes bewirken wir zweierlei :

– es wird kein Sauerstoff der Atmosphäre zugeführt,

– es wird kein Kohlendioxyd der Atmosphäre entzogen, ein Schaden in doppelter Hinsicht.


Mit anderen Worten :

Jede Baumzerstörung trägt zur Vergiftung der Anwohner, der Menschen und zur Erwärmung der Atmosphäre bei.

BaumSchVO

Die Lüftungs-, Abgasreinigungs- und Sauerstoffanlagen werden zerstört !


Dem natürlichen Kreislauf entziehen wir uns, zu Gunsten eines unkontrollierten Handelns und geben den Selbsterhaltungstrieb mehr und mehr auf, ja wir setzen ihn ins Gegenteil um.

Auf dem Gasag-Areal hat die Schlacht gegen Bäume, gegen alle Bäume begonnen !

Es gibt unterschiedliche Angaben der produzierten Menge Sauerstoff O2, mit dem produzierten „Holz“ bzW der gesamten Biomasse, die vorerst nur geschätzt werden kann, ist er nachweisbar.

Ungenau der Verbrauch beim Menschen. Zu erklären, durch die Menge Sauerstoff die in der Luft ist, mit der, die der Körper je nach Betätigung, verbraucht.  Dabei steht die Menge zum körperlichen Stoffwechsel im Verhältnis. Zudem atmet er eine ganze Menge Sauerstoff ungenutzt wieder aus.

Es sind rund zehn Menschen pro ausgewachsenen Baum, obwohl er nicht auswachsen kann, die er mit Sauerstoff versorgt.


Die Pappeln am Rand des oberen Parkweges (Cheruskerpark am Gasometer) wurden 1953 gepflanzt, also sind sie 60 Jahre alt. Damit um einiges jünger als die „Umrandung“ des Gasag-Areals, die weit mehr als 100 Jahre alt sind.

Ehe ein neu gepflanzter Baum die Sauerstoffproduktion dieser Bäume erreicht, werden einige Generationen warten müssen.

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Ein Beispiel wie mit 100 jährigen Bäumen umgegangen worden ist, zeigt die Einfahrtsituation neben der Havellandschule, der neuen Gewerbestrasse.

Der, laut Begutachtung, zu berücksichtigende Lärmschutz, den die Bäume in hervorragender Weise erfüllt hatten, wurde durch eine „Gefängnismauer“ ähnlichen Anlage ersetzt.

-Wertschätzung –

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Ganz neu ist die Strasse nicht, es gab sie bereits seit dem Eisenbahnbau, also seit mehr als 100 Jahre und funktionierte auch, dabei hatte sie eine Breite die für alle Fahrzeuge ausreichend war.

Unpassender Weise wurde das „Endstück der Gewerbestrasse“, die Naumannbrücke, neu mit dem alten, 100 jährigen Querschnitt wiedererrichtet !

Einen Baum zu zerstören, weil der Boden „verseucht“ ist, oder weil eine Strasse gebaut werden soll, ist dumm , verantwortungslos und weisst auf asoziales Verhalten hin.

Vandalismus des Amtes

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Es wird der Ast abgeschnitten, auf dem wir alle sitzen.

Im Zuge des „Parkneubaus“ wurden etliche Bäume zerstört.

Das „Gift“, Teer Boden soll belastet sein, obwohl in den letzten 65 Jahren seit 1945 lediglich Steinkohlen gelagert wurden, wird von der Pflanze gebunden und kann nicht in die Umwelt gelangen.


Dabei ist zu bemerken, das das Einlegen einer Folie, wie es beim Bodenaustausch des „neuen Parkes“ praktiziert wurde, eine vollkommen unsachgemäße Vorgehensweise darstellt und in mehrfacher Hinsicht unsinnig ist.

1. Entweder ist das Gift durch den Bodenaustausch ausgeräumt,

2. oder das Gift ist nicht ausgeräumt,

3. die Folie soll in 10 Meter Höhe über der Oberfläche des Grundwassers, also in 1 m tiefe, gegen das versickern von Oberflächenwasser als Sperre dienen ! Das entspricht den Gebrauch eines zehn Meter hohen Regenschirms !

4. das seitlich unterhalb der Folie einfliessende Oberflächen-Wasser, es wandert nicht senkrecht,  kann ungehindert sich zum Grundwasser bewegen, dabei kommt es an allen vermeintlichen Bereichen entlang ohne den „Geschützten Bereich“ auszulassen,

5. ein natürlicher Abbau des Giftes ist durch die Folie unwesentlich beeinträchtigt,

6. wie lange soll so eine Folie halten ?

7. wer hat wohl wem etwas vorgegaukelt ?

8. da müsste man wohl ganz Berlin mit einer Folie abdecken.

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Um den B-Plan 7-29 umsetzen zu können, müssen, laut „Begründung“ 77 von 187 gefährdeten Bäumen zerstört werden.

Da die Hochhäuser und die Tiefgarage bis an die Grenze gesetzt sind und die Baugrube eine Tiefe von mehr als 10 Meter haben wird, bleibt nicht ein Baum auf dem Gasag-Areal erhalten.

Wie hingegen mit gefährdeten Bäumen auch auf andere Art und Weise umgegangen werden kann, zeigt ein Beispiel am Landwehrkanal, neben der CDU-Zentrale.

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GENDARMENMARKT

Protestierende Bürger retten Ahornbäume

Heinrich-Lassen-Park

Parkumgestaltung erregt Anwohner-Protest

NABU

Missstände bei Baumschutz

Richter hatten Teltower Baumschutzsatzung für ungültig erklärt / Veränderungssperre soll helfen

Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal

10.000 neue Bäume für Berlin

verliert jährlich netto rund 3.000 Bäume allein im öffentlichen Raum

Das Wunderwerk Baum

Bedroht durch amtlich angeordneten Vandalismus –

Ein Multitalent mit Eigenschaften von :

Lüftungsanlagen, Abgasreinigungsanlagen, Feinstaub resorbierende Luft-Reinigungs-Anlagen, Schallabsorber, Luftbefeuchtungsanlagen, Sauerstoffproduzierende Anlagen, Wasserreservoir und WasserpumpwerkHeimstätte von Singvögeln, überlebenswichtig für Fauna, etc..    werden zerstört !

 


Auszug : 
Memorandum zum Klimawandel

Notwendige gesellschaftliche Reformen zur Stabilisierung des Klimas und zur Lösung der Energiefragen

Prof. Dr. Wilhelm Ripl Dr. Hermann Scheer

Systeminstitut Aqua Terra (SAT) e.V. http://www.aquaterra-berlin.de

Exkurs: Temperaturdämpfung durch Energieverteilung (Dissipation)

Die Energetik des Klimas lässt sich nicht auf einige wenige Atmosphärenprozesse reduzieren. Dissipation von Energie findet vorrangig unmittelbar auf der Erdoberfläche an den verteilten Phasengrenzflächen über eine Steigerung der Dynamik bei Dämpfung der Extremwerte statt. Energetische Prozesse aus der Wechselwirkung zwischen Erde und Sonne führen bei Beachtung dieser Spielregeln zu veränderten dynamischen Gleichgewichten. Diese zeichnen sich aus durch eine Absenkung der Temperatur auf der Fläche und den Aufbau stabilerer Stoffwechsel betreibender Strukturen bei zunehmender Nachhaltigkeit.

Physikalische Dissipation

Der wirksamste dissipative „Kühlungsprozess“ (Temperaturdämpfungsprozess) auf der Erde ist die Verdunstung und Kondensation von Wasser mittels der Baumvegetation. Die Verdunstung (Kühlung) findet überwiegend auf wasserbenetzten bzw. Wasser rückhaltenden Flächen statt. Pflanzen, insbesondere Bäume haben die Eigenschaft, mit ihrem Blattwerk die Verdunstungsoberfläche der Kontinente so zu vergrößern, dass sie die Meeresfläche übertreffen können. Voraussetzung für eine hohe kontinentale Verdunstungsrate ist, dass Wasser lokal in ausreichender Menge zur Verfügung steht, über die Taubildung kurzgeschlossen niederschlägt und im Boden gespeichert gehalten werden kann, dass die Böden genügend Mineral- und Nährstoffe und ein Mikrobenumfeld für die Pflanzen enthalten und dass den Pflanzen Raum zum Wachsen gegeben wird. Das könnte am besten durch eine optimierte Landbewirtschaftung geschehen.

 

Gesucht werden Patenschaften für jeden einzelnen Baum !

– Willkürliches ohne Widerspruch wird Gesetz –

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