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Verfahren – B-Plan 7-29 – Vorgaben

Posted in Verfahren - B-Plan 7-29 - Vorgaben by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 13. Juli 2010

Was ist ein B-Plan ?

Wann, wer und wo wird er aufgestellt ?

Nach welchen Regeln wird er aufgestellt ?

B-Plan 7-29 – Verfahren Nach dem BauGB

Die Begutachtung des B-Plans 7-29, ergab Kapitel des Verfahrens, der Vorgaben und Inhalte:

Verfahren

Die vorgelegte Begründung kann bestenfalls als Ablehnung, keinesfalls als Zustimmung zum B-Plan 7-29 Verstanden werden.

 

So verpflichtete sich das Amt in der Begründung zu der komplexen baulichen Anlage, entsprechend dem BauGB § 2a, die Ziele – Zwecke und Auswirkungen des Bauleitplans (7-29) darzulegen, mit einem aus der Betriebsbeschreibung entwickelten Umweltbericht als Anlage, was dem Inhalt und der veröffentlichten Version nach, nicht zu entnehmen ist.


So wichen die Protagonisten von dieser selbst gewählten Vorgabe ab und navigierten mit ihren Formulierungen beharrlich  um sie herum. So ist in Ermangelung der selbst vorgegebenen Inhaltsthematik, die Untauglichkeit des B-Plans 7-29 und des Verfahrens belegt.

Ein Verfahren das auf rechtswidrigen Regeln basiert, Gesetze zitiert um gleichzeitig gegen sie zu verstossen, verdunkelt komplexe Zusammenhänge und verdichtet die Problematik, ohne aufhellend dem Betrachter Einblick zu gewähren.

Dabei beschwören die Protagonisten eine „uneingeschränkte Planungshoheit Schönebergs“ herauf, bleiben ihrer Schuldig und sprechen sich gleich viermal, unter juristischer Aufsicht, in dem „städtebaulichen Vertrag“ schriftlich, zur Erinnerung dafür aus.

Sie beschwören und Verstossen im Handumdrehen gleich 13-fach gegen Gesetze.

Beginnend mit dem Grundgesetz, infolge des „Kostenübernahme-Vertrages„, der als Direktauftrag, zum Richter und Täter unisono avancierte und dem Scheinverfahren das die öffentliche Beteiligung ad absurdum führte.

Zudem werden vier Planfeststellungsverfahren und ein „Erschliessungsvertrag“ nicht in das Verfahren eingebunden.

Mit diesen nicht einbezogenen Verfahrensteilen kann der B-Plan 7-29 5-fach keine Rechtskraft erlangen.

Vorgaben

das sind: Verträge, falsche Angaben und Annahmen, aber auch Auslassungen, fehlende Betriebsbeschreibung, Willkür, und Fälschungen, alles nach dem Leitbild des Amtes ?

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An erster Stelle die Art und das Mass der baulichen Nutzung GRZ, GFZ, als scheinbare Begründung und Rechtfertigung der Baumassen im Kerngebiet mit GFZ 3 statt 7 und GRZ 0,8 statt 1,8 ohne Berechnung, als bloße Behauptung, wird der BauGB § 9 Art und Mass der baulichen Nutzung herangezogen, obwohl „ausser Kraft“ gesetzt, dient er auch zur Beschädigung des Verfahrensteils Abwägung, während sich die BVV-Mitglieder eine Aufforderung zur öffentlichen Beteiligung auf ihre Webseiten schreiben, ist sie längst zur Pharse entwürdigt worden.

So ist die GFZ und GRZ offensichtlich nicht nach der BauNVO berechnet, sondern durch Willkür festgelegt worden.

Inhalte

Reduziert man die dargestellten Inhalte auf Elemente der Neugestaltung, dann zeigen sich die Umrisse der TGa 2 Tiefgarage und 10 Baufelder ohne Funktionen, als Parzellen ohne Nutzung und Strassen.

Ohne Erklärung der Standorte und Baumassen von 165.000 m2 Geschossfläche die auf die Baufelder verteilt wurden.

In den Baufeldern kann man sich Baumassen im Ausstellungsformat vorstellen, ohne Bezugnahme und Massstabes des umgebenden Wohngebietes und der Denkmäler, ohne Logistik, ohne Erschliessung, ohne miteinander in Beziehung zu stehen, ohne Einbindung in das Stadtbild, ohne Freiraum und ohne Funktion in dem Stadtteil, bleiben es überdimensionierte Bauklötzer.

Bauklötzer, mit je einer Baumasse von 270 Meter einer Strassenzeile, die des Gasometers beinhaltet sogar 500 Meter,  als Spielzeug der Spekulation.

Bauklötzer ohne entsprechende mindest Abstandsflächen, mit einem hohen Verschattungspotential, zum eigenen als auch nachbarlichen Nachteil.

Die seitenlange Beschreibung von Schatten und Abstandsflächen der einzelnen Baufelder, im Umweltbericht, die letztlich keine Begründung zur Rechtfertigung der Verletzung der BauO Bln liefert, statt dessen die Zwanghaftigkeit aufzeigt, mit der die „Baumasse“ und nicht eine schlüssige städtebauliche Gestaltung realisiert werden soll.