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Vorhaben- und Erschließungsplan

Posted in BauGB § 12, Vorhaben- und Erschließungsplan, vorhabenbezogener Bebauungsplan by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 12. Juli 2010

BauGB § 12 Vorhaben- und Erschließungsplan

BauGB § 12 Vorhaben- und Erschließungsplan

(1) Die Gemeinde kann durch einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan die Zulässigkeit von Vorhaben bestimmen, wenn der Vorhabenträger auf der Grundlage eines mit der Gemeinde abgestimmten Plans zur Durchführung der Vorhaben und der Erschließungsmaßnahmen (Vorhaben- und Erschließungsplan) bereit und in der Lage ist und sich zur Durchführung innerhalb einer bestimmten Frist und zur Tragung der Planungs- und Erschließungskosten ganz oder teilweise vor dem Beschluss nach § 10 Abs. 1 verpflichtet (Durchführungsvertrag). Die Begründung des Planentwurfs hat die nach § 2a erforderlichen Angaben zu enthalten. Für die grenzüberschreitende Beteiligung ist eine Übersetzung der Angaben vorzulegen, soweit dies nach den Vorschriften des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist. Für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan nach Satz 1 gelten ergänzend die Absätze 2 bis 6.

Auszug Bauherrnmodell :

Zur „Aussendarstellung“ ist die „Euref“ angesetzt, um ein Bild in die Öffentlichkeit zu tragen, das Seriosität ausstrahlt. Ein schwieriges Unterfangen, da man sich in seiner Zielsetzung nicht festlegen will. So muss, auf alle Fälle ein „Vorhaben bezogener Bebauungsplan“ verhindern werden, da man ein, von der „Vorgabe“ abweichendes Ziel verfolgt. Man hat die UNI nur als Vehikel gebraucht, an die Umsetzung war man nicht interessiert.

Ohne UNI ist man wesentlich freier in der Themenwahl, Energie passt in die Zeit, sie  brauchte man nur zu ihrer Glaubhaftmachung. Nicht anders die rosig beschriebene „Dreifaltigkeit“ ist die Politik sang und klanglos verschwunden. Als Mieter ? Wenn das jemand sponsert, ja.

Damit wird der Anspruch runtergefahren, jedoch mit dem geplanten „Geschützten Bereich“ verbleibt eine gewisse Exklusivität, die mit der eigenen Autobahnzufahrt unterstrichen wird.

Die „Einrichtungen“ sind allgemeiner Art und auch nicht am Thema „Energie“ gebunden. Damit ist jede, vom Bauherren aufgezählte letztlich ein Dienstleistungsunternehmen, das mit eigenen Möglichkeiten aufgebaut wird um eine gewisse „Attraktivität“, für den späteren Verkauf zu erlangen.