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Umweltbericht

Umweltbericht

Der Umweltbericht kann nicht über „Folgen“ eines Betriebsablaufes berichten, der nicht bekannt ist !

Ohne Betriebsbeschreibung – kein Umweltbericht !

Bestenfalls stellt der Umweltbericht eine Bestandsaufnahme dar mit Mutmassungen zur Total-Baugrube, deren Umfang keinerlei “Umwelt” übrig lassen wird und ihrem Verhältnis zu Bäumen.

Die ausserhalb liegende “Umwelt” wird weder in die Betrachtung, noch die Funktion der Planung in dem Stadtteil einbezogen. Das hier eine Kleinstadt mit 6.000 Menschen errichtet werden soll wird in dem “Umweltbericht” gar nicht erwähnt.

So ist es kein Wunder, wenn aus dem Umweltbericht keine Schlussfolgerungen gezogen und angemahnte Verhinderungen von Eingriffen, nicht zur Kenntnis genommen und die Zerstörung von 200 Bäumen, aller Bäume kommentarlos, als „Gottgewollt“ hingenommen wurde, denn schliesslich liegt die Planungshoheit in der Hand des Bauherrn.

Umweltbericht B-Plan 7-29

Die vom Bauherrn autorisierten und veröffentlichten Darstellungen haben keine Verbindlichkeit für den B-Plan 7-29.

Der Inhalt der Planung,

nicht die zulässigen Grenzwerte,

In einem Umweltbericht sollten nicht die zulässigen Grenzwerte betrachtet werden, vielmehr geht es um den Inhalt der Planung, die in der Bau-Vorbereitungsphase und in der Nutzungsphase, die Umwelt beeinflussen wird.

Es fehlt eine Baubeschreibung, aus der die gefährdete und zu zerstörende Vegetation in den Phasen: Abriss und Vorbereitung zum Neubau, aufgestellt ist. Damit verbunden sind Massnahmen zu Ersatzvornahmen aufzulisten.

Es fehlt eine Betriebsbeschreibung, aus der die Umweltlasten hervorgeht.

Beispiel für: Schalltechnische Untersuchungen

Beispiel für: Lufthygienische Untersuchung

Beispiel für: Verschattungsstudien


Baumschutz:

Zerstörte Umwelt


Gift im Kopf

Originaltext :

3.4.2 Prognose des Umweltzustandes mit Durchführung der Planung

Durch das Bauvorhaben im Kerngebiet wird ein großer Teil der vorhandenen Vegetation ein- schließlich des Baumbestandes innerhalb der Fläche bedingt durch die neue Bebauung, die Altlastensanierung und den anschließenden Bau der Tiefgarage verloren gehen.

Im Bereich der neuen südlichen Zufahrt Planstraße A geht die Vegetation komplett verloren. Nördlich des Gasometers bleibt eine Fläche von ca. 3.000 m2 scheinbar erhalten, denn wenn der Rest Baugrube ist, wird jeder Quadratmeter zum Lagern gebraucht.


Vom Baumbestand gehen 77 Bäume verloren.

 

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Pappeln (35), Platanen (19), Robinien (9), Kastanien (4), Götterbäume (2), Spitzahorn (3), Winterlinde (1) und Birke (4). Die Auswirkungen werden sich auf das Plangebiet beschränken.“

Die geplante Bebauung entlang der Wannseebahn wird die über einhundertjährigen Pappeln stark gefährden, wenn sie nicht ohnehin zum Fällen freigegeben wurden, wie die bereits Beseitigten um den neuen Park. Damit wurde und wird eine Sauerstoffquelle zerstört, die nicht ersetzt werden kann.

So verpflichtete sich das Amt in der Begründung zu der komplexen baulichen Anlage,, entsprechend dem BauGB § 2a, die Ziele – Zwecke und Auswirkungen des Bauleitplans (7-29) darzulegen, mit einem aus der Betriebsbeschreibung entwickelten Umweltbericht als Anlage, was dem Inhalt und der veröffentlichten Version nach, nicht zu entnehmen ist.


Damit besteht der B-Plan 7-29 aus einer nicht definierten Baumnasse, die allerdings als Baukomplex Funktionen hervorbringen wird, die im Widerspruch zu dem Plan stehen.

Eine Betriebsbeschreibung, mit den Inhalten: Funktionsablauf, Erschliessung, Parkraumbedarf, Technische Anlagen und Übergabestationen die als Grundlage eines Umweltberichtes dienen, liegt nicht vor.

Ohne eine Aussage des Bauherrn in Form einer Betriebsbeschreibung, über den Funktionsablauf und technischer Angaben des Komplexes, können auch die angesetzten Gutachter zu keinem Ergebnis kommen. Das ist nicht ehrenrührig, ganz im Gegenteil, eine Notwendigkeit, um allen Planern eine Richtung, eine Zielsetzung in die Hand geben zu können.

Wenn man allgemein bleiben will, dann ist in allen Bereichen eine Steigerung zu erwarten und damit sind die Anwohner gegen diesen nicht zumutbaren Eingriff zu schützen und das Vorhaben als unzulässig zu erklären.

Eine Liste der verursachenden Umweltbelastungen, wie zB. die Menge der Abluft der Tiefgarage und deren Filterung, ist ebenfalls nicht Bestandteil der Begründung.

Ein Risikobereich stellt eine Trafostation dar. Sie ist als Übergabestation besonderen Sicherheits- und baulichen Massnahmen unterworfen, die im Umweltbericht Erwähnung finden müssen.


Bis in die siebziger Jahre hinein hat man Schornsteine verlängert um die Staubpartikel auf einen grösseren Bereich zu verteilen.

Das hat sich nach dem Umweltbericht zu urteilen, den die Protagonisten für den B-Plan 7-29 vorgelegt haben, nicht geändert. Die hinzukommende Verschmutzung wird auf die Umgebung eingerechnet und weiter verteilt.

Mit Höchstwerten die von der Autobahn produziert werden, lässt sich das schwer machen und so addiert sich der staubschwangere Luft zu der Vorhandenen und wird über die Lungen der Anwohner gereinigt.

Das sich der Verkehr auf der Insel verdoppeln wird lässt sich nicht mit Grenzwerten verhindern.

 

Ersatzpflanzungen, wie will man einen über hundert Jahre alten Baum mit seiner Sauerstoffproduktion ersetzen ?

Schutzgut Mensch, ! ?

Beispiel: Lufthygienische Untersuchung, Verschattungsstudie zur geplanten Tiefgarage für den Bebauungsplan Nr.5477/124 „Andreasquartier“ in Düsseldorf

Gier und Dummheit als Zwanghaftigkeit zur Durchsetzung von privaten Interessen