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Archiv / Komplexe Anlage – Vorgaben

Posted in Archiv / Komplexe Anlage – Vorgaben by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 3. Mai 2010

Übersicht

„Ansiedlung von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen mit dem Schwerpunkt ‚Energie‘ (als) beabsichtigt“


Vorgaben –  Verträgefalsche Angaben und Annahmen, aber auch Auslassungen, fehlende Betriebsbeschreibung, Willkür und Fälschungen.

An erster Stelle die Art und das Mass der baulichen Nutzung GRZ, GFZ, als scheinbare Begründung und Rechtfertigung der Baumassen, als bloße Behauptung, wird der BauGB § 9 Art und Mass der baulichen Nutzung herangezogen, obwohl „ausser Kraft“ gesetzt, dient er auch zur Beschädigung des Verfahrensteils Abwägung, während sich die BVV-Mitglieder eine Aufforderung zur öffentlichen Beteiligung auf ihre Webseiten schreiben, ist sie längst zur Pharse entwürdigt worden.

So ist die GFZ und GRZ offensichtlich nicht nach der BauNVO berechnet, sondern durch Willkür festgelegt worden.


Mit Art und Mass der baulichen Nutzung, wird der Planung die Grundlage entzogen und die Konzeptlosigkeit wird zudem gestärkt, ja sogar befürwortet. Das genaue Gegenteil von Stadtgestaltung und Stadtplanung ist die Folge, es ist eine weitere Verwaisung eines Gebietes, eine Stadtzerstörung als Fortsetzung der Situation um den Sachsendamm.

Mit der ausser Kraftsetzung des „Masses“ wird der Planung nicht nur eine Beliebigkeit verschafft, nein, vielmehr wird ihr der Schutz entzogen, indem die Höchstmenge um mehr als hundert Prozent überschritten wird. So werden alle Systeme überbeansprucht und die erhofften Funktionen werden ihres Sinnes beraubt. Wieso ?  siehe Stau oder, sieh dir mal ein Blatt an.

Die Durchflussmenge ist immer abhängig vom Druck und vom Durchmesser. Folglich ist durch den Platzbedarf gleichzeitig seine Grenze beschrieben, die im B-Plan 7-29 mit der Erschliessung völlig ausser Acht gelassen wurde.

Eine Strasse hat einen Fahrzeugdurchlass, je Spur, der von der gefahrenen Geschwindigkeit abhängig ist. Nimmt man eine Länge des Fahrzeuges mit 5 Meter an und einen Abstand zum Vorderen von ebenfalls 5 Meter, dann beträgt der Durchlass bei 30 km/H, 3.000 Fahrzeuge pro Stunde. Bei 10 km/H sind es 1.000 Fahrzeuge pro Stunde. (aus PlanstrasseA)


Während die Zeichnung, B-Plan7-29 nur spärliche Angaben beinhaltet, die Legende lediglich als Übungsblatt dargestellt wird, bestehen die Vorgaben aus einer Baumasse von 165.000 m2.


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