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CheruskerPark – Krömer-Müller-Park

Posted in CheruskerPark, Krömer-Müller-Park by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 1. Mai 2010

Privates Projekt des Bauherrn  –  Umwandlung zu einem öffentlich rechtlichen B-Plan 7-29 in 3 Schritten I. Inhalt : Verträge  –  II. Bauleitplanung : Kerngebietsanmaßung III. Darstellung : Darstellungskunst

CheruskerPark  –  Als Erweiterung mit dem Gasag-Geschenk  September 2006  –  Als Sanierungsmassnahme 2004-2006

Die private Übertragung des Flurstücks Nordspitze in das Eigentum des Bauherrn alias Euref, alias Denkmalplus, auf Geheiss des Baustadtrates Bernd Krömer als Vertreter des Landes Berlin, erfüllt alle Kriterien der Korruption. Der zur Bestandssicherung verabschiedete Senatsbeschluss zur Nordspitze mit einem Volumen von 12.000 m² wurde vom Baustadtrat nicht beachtet, sondern widersetzte sich ihm, obwohl er rechtlich nicht befugt war, nicht einmal als Vertreter des Senats, hätte er den Beschluss canceln können. Dennoch aufgetreten um weder einen Rechtsanspruch vorlegen zu können, noch eine Erforderlichkeit mit Begründung noch Beschreibung, die als Vorlage zu einer Änderung des Senatsbeschlusses hätte führen können, vorlegen konnte. !



Als Krömer-Müller-Park 2010

Illegal

Einleitung

Auszug Begründung : „Die aktuelle Konzeption zu den Außenanlagen hat sich gegenüber früheren Planungsüberlegungen nicht geändert. Vorgesehen sind parkartige, nach ökologischen Kriterien gestaltete Außenanlagen um die Gebäude. In die Gestaltung einbezogen wird auch eine Fläche im Norden des ehemaligen GASAG-Geländes, die der Öffentlichkeit künftig zugänglich sein wird. Durch die neue Parkanlage und eine neue Brücke über die Wannseebahn (nicht Gegenstand des Bebauungsplans) in Verbindung mit dem Cheruskerpark und der neuen Unterführung unter den Bahngleisen im Süden wird der Inselcharakter des Gebietes teilweise aufgehoben; durch neue Wegebeziehungen für Fußgänger und Radfah- rer wird das Gebiet in den Stadtgrundriss einbezogen.

Mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg wurde vereinbart, für die künftige Gestaltung der Außen- anlagen innerhalb des künftigen Kerngebietes einen Wettbewerb bzw. ein Gutachterverfahren durch- zuführen. Dieser soll 2010 stattfinden.

Das GASAG-Areal in Schöneberg ist ein Gewerbegebiet auf dem Laboratorien, Büros und unterschiedliche Kleingewerbe eingemietet sind. Die Randbepflanzung mit Hundertjährigen Pappeln umgeben das Areal und betonen das Denkmal-Ensemble mit der Nachbarschaft zu Wohnhäusern.

Nachts strahlt das Gebiet eine besondere Ruhe aus, das sogar Nachtigallen gefallen daran fanden und sich im Frühjahr dort einquatierten und Nachtkonzerte gaben. Seit dem die Bauarbeiten für den „Neuen Park“ aufgenommen wurden, blieben sie aus.


Somit liefert das GASSAG-Areal einen willkommenen und wichtigen Ausgleich für die dichte Bebauung auf der Insel und im Gebiet der Ebersstrasse.

Der Cheruskerpark, eine sehr schmale Anlage, da er auf der Trasse der ehemaligen inneren Ringbahn eingerichtet, die nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut wurde, umgrenzt mit der Wannseebahn das Areal und bietet Besuchern einen Einblick in das Gebiet, vom angrenzenden höher gelegenen Weg wie ein Damm, es war mal ein Bahndamm.

Der Höhenunterschied geht auf ein Kreuzungsbauwerk zurück, das sich in der Mitte der Anlage befand. Es bildete den Kreuzungspunkt der ehemaligen Anlagen des West- und Ostrings der S-Bahn. Ein Gleis aus Richtung Bahnhof Schöneberg wurde abgesenkt, parallel zu dem „Damm“ und Züge aus Richtung Grossgörschenstrasse konnten entweder über eine Weiche und Brücke das Gleis kreuzen und in Richtung Papestrasse, als S21, oder nur in Richtung Bahnhof Schöneberg fahren.


Die Anlage wurde zurückgebaut, zwei Brücken der Torgauer Strasse abgerissen und einen aufgeschütteten Bahndamm entlang der Cheruskerstrasse bis zur heutigen Kiezinsel, früher waren die Gärtner dort untergebracht. Der Park wurde 1953/54 erbaut und entlang des oberen Weges mit Pappeln, als Pendant zur Gasag bepflanzt. Der Mittelteil bekam eine Treppenanlage aus Kalksteinen, ebenso wie an der Torgauer Strasse eine grosse und sehr breite Treppenanlage ebenfalls zu je drei Stufen aus Kalkstein gruppiert, gebaut wurde.

Bebauungsplan 7-29, kurz B-Plan 7-29

Ein Bebauungsplan wird aufgestellt, wenn ein Areal einer anderen Nutzung zugeführt werden soll, als die bisherige.

Es ist die Aufgabe des Stadtplanungsamtes, einen Entwurf zu entwickeln, der dem Areal zugeschnitten und angepasst ist. Bei der erforderlichen öffentlichen Beteiligung, wird den Anwohnern die Sachlage mitgeteilt und es werden unterschiedliche Entwürfe diskutiert. Ein Verfahren nach dem BauGB § 3 Abs.1 wird mit dem Entwurf eröffnet.

Der Entwurf muss, um verständlich zu sein, die Art und das Mass der baulichen Nutzung beinhalten und das Baugebiet bezeichnen. Ebenso Erschliessungs- und Rettungswege und Stellplätze für PKWs aufweisen.

Zu dem Plan ist eine Begründung mit den Inhalten: Ziele Zwecke und Auswirkungen aufzustellen und als Anlage ist ein Umweltbericht anzufertigen.

Auf der politischen Ebene wird der Plan dem Stadtplanungsausschuss vorgelegt, der für die BVV-Mitglieder eine Entscheidungshilfe erarbeiten muss. Bei der vorliegenden Grössenordnung von 500 Millionen € Baukosten ist das eine umfangreiche Arbeit, die von den Mitgliedern nicht bewältigt werden kann, denn es ist ein hoher Sachverstand erforderlich, den eine Einzelperson in absehbarer Zeit nicht aufbringen kann.

Um das vorliegende Projekt beurteilen zu können, ist ein Stab von 5 Mitarbeitern eines Architektur- oder Ingenieurbüro für 3 Monate ausgelastet.

Erst dann würde eine Aussage zu einer Entscheidungshilfe vorliegen.

Prolog – Auftakt

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