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Archiv / Leseprobe – Der Puppenspieler

Posted in Archiv / Leseprobe - Der Puppenspieler by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 7. April 2010

Als Appendix der Linse – ein Geschwür der Insel. Alles fertig, aber :


Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Aus :

04.3 Gegenstand der Planung → Folgen – Auswirkungen

-Verschnürte Probleme -Städtebauliche Misere

Das GASAG-Areal beinhaltet für sich genommen eine Vielzahl unterschiedlicher Problembereiche die zudem von unterschiedlich rechtlich zu bewerteten Flächen überlagert werden.

Zu den Grenzen des Areals werden weitere, ausserhalb liegende Flächen eingefügt, die die Problematik vergrössert um dann Bebauungsplan genannt zu werden.

Damit Die GASAG, der Senat und schliesslich das Bezirksamt sich ihrer Verantwortung entziehen können, geben sie dem unausgeformten Bauherrn-Modell ihre Zustimmung und billigen eine unverantwortliche und rechtswidrige Freizügigkeit.

Dem Stadtplanungsamt wurde ein Sammelsurium-B-Plan7-29 übereignet, in dem unterschiedliche Flächen zusammengefasst worden sind, die rechtlich unterschiedlich betrachtet werden müssen.“


Bauherr: „Ansiedlung von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen mit dem Schwerpunkt ‚Energie‘ (als) beabsichtigt“

Baustadtrat Bernd Krömer: „…erstmalig die drei wichtigsten Hauptakteure der globalen Herausforderung ENERGIE Wissenschaft, Politik und Wirtschaft an einem Standort arbeiten.

Die Politik ist ausgestiegen, und das Herz der Anlage, die Uni, wurde ausgebaut bevor es zu schlagen beginnen konnte.

Die Begründung des B-Plans 7-29 sollte ein Verständnis zum Inhalt, keine Andeutung liefern, ein Verständnis zu den geplanten Baumassen → BauGB § 2a.

Erweist man der Begründung seine Hochachtung, dann erkennt man, erhebliche Abweichungen von den Vorgaben, das es eine Scheinbegründung ist und kommt zu dem Schluss, das es sich um eine „Ablehnung“, keine Befürwortung  zum B-Plan 7-29 handelt.

Die Bestandssituation wird minuziös dargestellt, einen Aspekt der auch nur im Entferntesten Sinne an das Geplante anknüpfen könnte ist nicht enthalten.

An keiner Stelle Werden die Ziele, Zwecke und wesentlichen Auswirkungen des Bauleitplans, als Befürwortung verständlich oder kenntlich gemacht, noch als wünschenswerte Ausführung bezeichnet.

Mit dem Auslegen eines Roten Fadens, wird eine Orientierung möglich, die zeigt Strukturen auf und Zusammenhänge werden sichtbar.

Während die Zeichnung, B-Plan7-29 nur spärliche Angaben beinhaltet, ohne Erschliessungsstrassen der Parzellen, hier Baufelder genannt, ohne deutliche Angabe zur Lage der Tiefgarage, die, in die Irre leitende Legende indes lediglich als Übungsblatt dargestellt wird, ist die Begründung ein Sammelsurium des Recherche-Materials.

So führt sie weder einen Vorteil noch eine Rechtfertigung an, die die  „Planung“ als wünschenswert erscheinen lassen. Selbst der Baustadtrat Bernd Krömer kann diese Frage nicht beantworten, seine Euphorie stützt sich ausschliesslich auf die Worte, die der Bauherr ihm ins Ohr flüstert.

Die Begründung ist ein Teil des Gesetzes, versicherte Inhalte nach dem BauGB § 2a werden offeriert, mit „Ziele, Zwecke, Auswirkungen und als Anlage einen Umweltbericht“ als Überschrift, signalisieren Seriosität, jedoch navigiert der Verfasser beharrlich mit seinen Formulierungen um die Kernpunkte -Ziele-Zwecke-Auswirkungen- herum und verfehlt die Inhaltsthematik.

Tatsächlich verliert sich der Verfasser mit Fülltexten wie: „das Areal wäre nach der derzeitigen Widmung als Arbeitsgebiet zu 100 % versiegelbar“. Ein Umstand der in einem Kommentar Erwähnung finden könnte, keinesfalls in einem Gesetz.

Nicht anders verhält es sich mit der: „2. Beschreibung des Planungsgebietes“ so wird die: „Lage und Funktion im Stadtgebiet“ zwar als Überschrift nicht jedoch als Text wiedergegeben. Statt dessen werden „Ziellos“ die umliegenden Bebauungspläne und andere Planungen beschrieben. Ohne den Sachsendamm in den Fokus zu nehmen, der als Hauptproblem der Stadtgestaltung, mit all seinen negativen Auswirkungen, im Mittelpunkt stehen sollte.

Es handelt sich um eine, im Inhaltsverzeichnis aufgeführte Überschrift der sg. „Begründung zum B-Plan 7-29“, dessen Text allerdings schlicht und einfach weggelassen worden ist. Selbst in der Abwägung wird dieser Mangel nicht erwähnt, obwohl er vom Verfasser eingebracht (3.1 Fehlende Begründung Abs.1) wurde.

Dieser „Fehlende Text“ ist um so bemerkenswerter, weil er die eigentliche „Begründung: Ziele, Zwecke und wesentliche Auswirkungen„, oder Teile daraus Darstellen könnte.

Das Fehlen des Textes begründet einen Gesetzes-Verstoss gegen das BauGB, denn obwohl eine „Begründung“ vorliegt, fehlt ein erheblicher und wichtiger Teil, der ihr die Rechtswirkung entzieht.

So ist der Umweltbericht, als Anlage nach §2a darzulegen, tatsächlich jedoch verflochten mit der Begründung, ebenfalls zur Füllung verwendet, der sich über Seiten hinweg mit Fledermäusen befasst.

Eine Thematisierung für Gebäudehöhen, Lärmzuwachs etc. nicht liefert, davon spricht, das  „Vegetationsflächen um ca. 4.000 m2 reduziert“ ja zerstört werden, ohne Abhilfemassnahmen auf die geplante Baumasse in Gang zu setzen statt dessen selbstverschuldete Verschattungen den Nachbarn zuweist.

So prallen gefundene Problembereiche vom Baumassenprojekt und von der Begründung ab und kommen nicht zum Ausgleich.

Die Probleme wurden erkannt, eine Lösung ist offensichtlich nicht erwünscht.

Bereinigte man den Text von diesem Ballast, würde er, nach wie vor ohne seine gesetzlich festgesetzten Inhalte, auf ein Minimum zusammenschrumpfen.

Oder: die umständliche Beschreibung der TorgauerStrasse im Verhältnis zur PlanstrasseA, mit einer Zeichnung würde man die erhofften Sachverhalte wesentlich einsichtiger darstellen können. Statt dessen werden fehlerhafte Bestandspläne der Begründung beigefügt.

Oder: die Zitate des Verkehrsgutachtens, wenn man den Betrachter nicht erklärt unter welcher Fragestellung es erarbeitet wurde, „…in der Planstrasse ist mit 7.200 KFZ/24H zu rechnen“, dann kann er mit den Zahlen nichts anfangen, ihm fehlen die „Rahmenbedingungen“. Eine weitere Zahl an anderer Stelle: „Der zu erwartende Fahrzeugverkehr wird ca. 8.300 Fahrzeuge pro Tag umfassen.“ dient der Auswahl aber nicht dem Verständnis !

Bei 5.000 Beschäftigten, einem 500 Betten-Hotel und einem entsprechend hohen Besucheranteil, sollen nur 3.600 Anfahrten pro Tag auf das Areal stattfinden ?

Würden sie 24 Stunden verweilen, entsprächen sie dem erforderlichen Stellplatzbedarf. Da sicherlich eine begrenzte „Verweildauer“ angenommen wurde, sollte sie auch genannt werden.

Oder: Warum eine neue Zufahrt ?  So würde die TorgauerStrasse, bei Vollsperrung zur Insel und somit als Privatstrasse des Planungsgebietes, mit der festgelegten Strassenbegrenzung (1902) für einen Verkehr von 7.200 KFZ/24H ausreichen !  Wenn nicht, wo ist die Berechnung zur Begründung ?

Oder: Die Zahlen der Stellplätze, die Grösse der erforderlichen Fläche und Tiefgaragen ? Mehrzahl ? wo sollen die denn Liegen ? Die Anfahrten passen mit den Forderungen in den Ländern Hamburgs und Bayerns nicht überein (für Berlin wird gerade eine entsprechende Verordnung erarbeitet) !

Bei der Planung eines derartig grossen Komplexes an der Zahl der Stellplätze zu sparen, bedeutet für die Zukunft, stellplatzsuchende Autofahrer in der näheren Umgebung anzutreffen, eine minderwärtige Nutzbarkeit der Anlage wären die Folge.


Tiefgarage – Stellplätze

Was in Hamburg oder Bayern richtig ist, kann in Berlin nicht falsch sein, so werden dort für Bürogebäude Stellplätze nach der Nutzfläche berechnet und fordern für 30-40 m2 einen Stellplatz, mit 20 % igen Besucheranteil.

Im Klartext: bei 120.000 m2 Nutzfläche wären 3.000 bis 4.000 Stellplätze erforderlich. davon 600 bis 800 für Besucher. Das ergäbe, nimmt man die vom Gutachter gewählten 27 m2/KFZ,  und berücksichtigt Konstruktion und Baulichkeiten von 30 % , dann sind es 140.000 m2 Bruttoparkfläche die benötigt werden.

Mit dieser Annahme würde der Ablauf sicherlich funktionieren, allein die rund 140.000 m2 Parkraum sind, wie oben gezeigt, nur durch eine Verschachtelung der Parkräume, als verteilt auf mehrere Ebenen, die in die Tiefe verlagert werden.  Gleichwohl würde das Vorhaben mit Grundwasser in Berührung kommen und erhebliche Mehrkosten verursachen.

Im B-Plan 7-29 ist eine Fläche von 21.000 m2 als TGa 2 deklariert ausgewiesen. Die als Tiefgarage mit zwei Ebenen zu verstehen ist.

Schliesslich wird der rote Faden zu dem Schluss kommen: die Planung ist weder schlüssig, noch lässt sie sich umsetzen.

Oder: Hotelvorfahrt, als weiterer Kreuzungspunkt der TorgauerStrasse.



Also verharren die Vielfältigen Knotenpunkte im roten Faden, werden komprimiert, nicht gelöst und führen bei erschöpften Systemen zu vielfältigen Störungen.


Verhindernde Polarisierung als roter Faden im Planungsablauf

Es stehen zwei sich ausschliessende entwurfs-bestimmende Komponenten gegenüber: die Enge der gewünschten Baumasse und die Abgeschlossenheit des Areals.

Die verhindernde Polarisierung zieht sich wie ein roter Faden durch die Planung und hat ihren Ursprung in der grossen Baumasse, der willkürlichen Festsetzung der Geschossflächenzahl GFZ.




Aufklärung,…

…was ist das ? Wie weit geht sie ? Wann ist ein Fall aufgeklärt ?   Besitzt der Aufklärer die gleiche Moral wie der Täter ?   Wie kann das Ergebnis einer Aufklärung gleich sein mit der Motivation des Täters ?

Der Aufklärer



Das Gegenteil der Aufklärung ist die Geheimhaltung !   Das Schweigen, das nicht Aufklären !   Die Intentionen des Geheimhalters und die des Täters, kommen sich mit ihrer Gleichheit sehr nahe !

So könnte man auf die Idee kommen, das die BI-Gasometer eine sich deckende „Gleichheit“ in Sachen „Geheimhaltung“ zum Bauherrn aufweist, die Gesetzes-Verstösse auf ihrer, wie auf seiner Seite verbietet, aber eine Aussage wie „Leistungen(EUREF AG und KONZEPTplus AG haben Anfang 2010 fusioniert) und „About„, what ever it is, zulässt. Nicht zugelassen werden dagegen  Erkenntnisse, die bereits am 12.06.2008 der BI zu eigen waren.

Der Geheimhaltungsgegner


Die Pressemeldung

Eine Information die scheinbar Aufklären soll, jedoch der Ablenkung dient, herausgegeben vom Bauherrn, wird sie von den Medien übernommen und veröffentlicht. Dagegen wäre zunächst nichts einzuwenden, wenn die Aussagen auch hinterfragt würden. Sie werden treu und brav abgedruckt um „Liebkind“ und dem Bauherrn behilflich zu sein, den „Geheimhaltungsvorgang“ verschleiern zu können.

Es gibt Ausnahmen, in denen sich Journalisten wie: „Loll, Anna; Rose, Mathew D.; Sontheimer, Michael; Wensierski, Peter“ vom Spiegel, unbeeinflusst mit dem Thema beschäftigen. „Gutes Gelingen“ und „Dubiose Verträge„, aber auch der“Aushilfshausmeister“ veröffentlicht in der TAZ,von Helmut Höge.


Der Bauherr

Allein in der Abwägung wurde die Person „Bauherr“ irritierender Weise, mit sieben verschiedenen Titulierungen bedacht. Da er weder der Tätigkeit eines Investors, es gibt keine Investitionssumme, noch der eines Projektentwicklers, es gibt kein entwickeltes Projekt, nachgeht, sich allerdings wie ein Bauherr verhält, wird die Bezeichnung in der vorliegenden Betrachtung beibehalten.

Gesellschaftspool-vertreten vom Bauherrn, Verträge-unterzeichnet vom Bauherrn.



Beispiele der „Geheimhaltung“ in Form von Ungereimtheiten

Da der Betrachter sich mit den Veröffentlichungen begnügen muss, kann er sich nur mit dem Ablesbaren befassen.

Er stösst schnell auf „Auffälligkeiten“, die, beim näheren hinsehen zu „Ungereimtheiten“ werden, wie: Gesetzes-Verstösse, Fakten, Annahmen, Behauptungen, Weglassungen, grobe Fehler, etc., die nicht in den jeweiligen Zusammenhang passen.

Mit ein zwei Punkten ist dem „Geflecht“ des B-Plans nicht beizukommen, erst nach vielen gefundenen „Ungereimtheiten“ es sind an die 100, siehe Ausstellung, werden Strukturen Sichtbar, die in der vorliegenden Betrachtung als „Nachstellung“ beschrieben werden.

Die „Ungereimtheiten“ sind in ihrer Wertigkeit höchst unterschiedlich und reichen von der „Legende“ die einem Lehrbuch entnommen und mit Beispielen, die mit dem B-Plan 7-29 nichts zu tun haben, ausgefüllt ist, bis zur „Grundgesetz-Verletzung„, durch die vertragliche Übertragung der Gesetzes Gewalt auf den Bauherrn. Gesammelt und Dokumentiert in Arbeitsblättern, analysiert in Artikeln. Z.B. AEG-Verstoss.

Mit der geplanten Planstrasse A kommt der Betrachter in den Bereich der Verkehrsplanung und -entwicklung und den umliegenden Bebauungsplänen.

So rückt zwangsläufig der Sachsendamm in den Fokus und steht als Hauptproblem der Stadtgestaltung, mit all seinen negativen Auswirkungen, im Mittelpunkt.


Das Bauherrenmodell und der Puppenspieler

Der Inhalt und die Reihenfolge einer „Sammlung von Unterlagen“ zu einem Bebauungsplan, fällt je nach Intention recht unterschiedlich aus.

Als „Normalfall“ zu betrachten wäre die Vorgehensweise, wie sie im BauGB beschrieben ist, nämlich aus der Verantwortung der Stadtplanung heraus.

Dieser „Normalfall“ wird in der vorliegenden Betrachtung zum B-Plan 7-29 zwar dem Anschein nach erfüllt, allerdings mit dem Unterschied, das das Amt nur die Verantwortung, jedoch der Bauherr die massgebenden Ideen trägt.

Das Amt ist verpflichtet für eine Städtebauliche Lösung zu sorgen, die alternative Vorschläge den Anwohnern unterbreitet und diskutiert.

Der Bauherr, will sein profitorientiertes Projekt realisieren und betrachtet die Stadtgestaltung nicht.

Damit steht die „Nachstellung“ der Vorgehensweise des Bauherrn zur Betrachtung an, das Amt wird nur gezwungener Massen in den Vorgang vertragsgerecht eingebunden.

Zwar beschwor man mehrmals in dem „Städtebaulichen Vertrag, die Planungshoheit bliebe beim Amt“, jedoch wurde sie längst, vertraglich geregelt, dem Bauherrn übertragen.

Um diesen Unterschied begrifflich zu markieren, wird die nachgestellte Vorgehensweise als „Bauherrenmodell“ bezeichnet.

Damit ist zwar nicht direkt das „Abschreibungsprogramm“ der 80er und 90er Jahre gemeint, jedoch recht passend in Wort und Inhalt, wurden doch dadurch viele Kleinanleger in Nachteil und Schaden gebracht. Und da der Bauherr alle Bereiche mit eigenen Firmen abdeckt, wird er für ein steuerfreies, abschreibungsbereinigtes Ergebnis sorgen.

Das Konzept ist also nicht auf das GASAG-Areal, vielmehr, mit dem Sammelsurium von Firmen auf den Laib des Bauherrn zugeschnitten.

Damit lautet seine intuitive Vorstellung in etwa: „da muss doch was zu holen sein“.

Rattenfänger

So steht eine lohnende Baumasse zur Vermarktung an, die auch den Gasometer füllen und mit Marketing der Euref, „verwurstet“ werden soll.

Der Bauherr als Puppenspieler, ist kaum zu sehen, nur die Puppen, die mit dem Ziehen an den Schnüren ihre Aktionen vollbringen.

Nicht funktionierende Puppen werden ausgetauscht und als Zuschauer bei freiem Eintritt ist die Belegschaft der BVV-Schönebergs steht`s willkommen.

So ergibt sich ein stetig zu verfeinerndes Inhaltsverzeichnis, als vorläufige Orientierung.

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