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PlanstrassenA-Komplex mit Folgekosten

Posted in PlanstrassenA by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 6. April 2010

PlanstrassenA-Komplex mit Folgekosten

Die PlanstrasseA ist keine öffentliche Strasse und kann, wegen der Höhenlage, auch keine öffentliche Strasse werden. Folglich ist dieser Planungsbereich der privaten Nutzung vorbehalten.

Eine WinWin-Situation für den Bauherrn, er bezahlt zwar, vorgeblich den „PlanstrassenA-Komplex“, jedoch wurde im „Städtebaulichen Vertrag“ festgelegt, das die Folgekosten auf den Bezirk übergehen.  Defakto handelt es sich um ein Geschenk des Bezirkes an den Bauherrn, denn die Nutzung bleibt ihm vorbehalten !  Zudem wurde im Städtebaulichen Vertrag, ein „Erschliessungsvertrag“ zwar angekündigt, als Bestandteil des B-Plans 7-29 gibt es ihn nicht ! 

Mit Willkür schaltet er öffentliches Strassenland aus und ein und waltet mit dem Infrastruktur-Austausch der RestTorgauerStrasse gegen den neu zu Errichtenden, 30 Millionen € teuren “PlanstrassenA-Komplex mit Folgekosten“, über den Schöneberger Haushalt.

Ohne Sinn, denn, der Tausch kann nicht mit einer verbesserten Fahrzeug-Frequenz gerechtfertigt werden, sie ist Gleichhoch !

Gleichwohl ist mit 1.200 Stellplätzen, ein sehr bescheidenes Verkehrsaufkommen zugrunde gelegt worden. Die Torgauer, “füllt” sie, wie hoch auch immer, in der gleichen Zeit – weil es sich, im Vergleich um je eine Spur handelt !


Er bekommt zudem die RestTorgauerStrasse geschenkt, da sie für die Allgemeinheit nicht mehr nutzbar sein wird. Hervorgerufen durch die Aufhebung der Strassenbegrenzung von 1902, sodass ein Ausbau nicht realisiert werden, der Bauherr seine Hochhäuser auf die Strasse setzen kann und die Anwohner keinen Platz mehr haben werden.

Zudem gibt es ja dann, als Ausgleich den Umweg über den Tempelhofer Weg.

Der Bauherr benötigt die „Neue Zufahrt“ als Lieferanten-Einfahrt ! Die Haupt-Einfahrt wird selbstverständlich vom Sachsendamm her erfolgen ! Die Einfahrten liegen in unterschiedlichen Ebenen, das ist U1 als Zufahrt in die Betriebsebene und U2 als Zufahrt in die Tiefgarage !

Eine Strasse hat einen Fahrzeugdurchlass, je Spur, der von der gefahrenen Geschwindigkeit, der Fahrzeuglänge und dem Abstand zum Vordermann, abhängig ist.

Nimmt man eine Länge des Fahrzeuges mit 5 Meter an und einen Abstand zum Vorderen von ebenfalls 5 Meter, dann beträgt der Durchlass bei 30 km/H, 3.000 Fahrzeuge pro Stunde.

Bei 10 km/H sind es 1.000 Fahrzeuge pro Stunde.

Nimmt man bei der Tiefgarage mit 1.200 Plätze eine Verweildauer von 3 Stunden am Tage an, dann gibt es einen Verkehr von 12/3*1.200/12= 400 Fahrzeuge pro Stunde.

Bei einer Annahme der Tiefgaragen – Kapazität von 3.500 Fahrzeugen, läge der Verkehr bei 12/3*3.500/12=

1.200 Fahrzeugen pro Stunde.

Da die Planstrasse A als einspurig in beiden Richtungen angedacht ist, entspricht ihre Kapazität der vorhandenen Torgauer Strasse.

Wird die TorgauerStrasse, entgegen der Planung auf das Mass der Strassenbegrenzung von 1902 ausgebaut, dann könnten alle Verkehrsteilnehmer die Strasse nutzen.

Vom Kostenfaktor aus gesehen würde als erschwerend die Umsetzung des alten Pförtnerhauses hinzukommen, jedoch der gesamte Neubau mit der Unterführung der Ringbahn, entfallen.

Eine Zwanghaftigkeit, die eine Planstrasse A für erforderlich beschwört, obwohl die Torgauer Strasse die geplanten 1.200 Parkplätze des Areals bereits jetzt in gleicher Zeit füllen kann!

Der Ringbahndurchbruch ist überflüssig, denn mit dem Ausbau des Restes der TorgauerStrasse entsprechend der vorhandenen Strassenbegrenzung wäre die Kapazität identisch mit der, der geplanten Planstrasse A, statt dessen werden Hochhäuser-auf die Strasse gesetzt.

– und Lügen verbreitet, die angeblich den Bürger beteiligen wollen, ihn aber nicht einmal über den Planungsstand aufklären :

„Die Beteiligung der Bürger an der Planung von Infrastrukturvorhaben hat einen großen Stellenwert in unserer Gesellschaft und große Bedeutung für Berlin. Die Beteiligung der Öffentlichkeit in Planfeststellungsverfahren – als förmliches Zulassungs- und Genehmigungsverfahren – wird durch das Verwaltungsverfahrensgesetz des Landes Berlin in Verbindung mit dem des Bundes sowie mit den anzuwendenden Fachgesetzen geregelt.“


Planfeststellungs-
verfahren für Vorhaben der Eisenbahnen einschl. Anlagen der Bahn

TorgauerStrasse :Roter Faden: Hotel

Art und das Maß der baulichen Nutzung

Umweltzone-freie Fahrt mit dem B-Plan 7-29

Ampeln-Eine Zierde der Strassen

Mit den planerischen Aktivitäten, durch Sperrung der TorgauerStrasse und dem Neubau einer Planstrasse A als scheinbare Erschliessungsstrecke, wird sich die städtebauliche Misere um den Sachsendamm auf die „Insel“ ausweiten, Als Appendix der Linse, ein Geschwür der Insel.

Auszug der Begründung


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