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7.3 Logistik : Bauherr → Planungen, Infrastruktur – Grössenordnung

Posted in Infrastruktur – Grössenordnung by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 1. April 2010

4..2.2.1. Baumassen

Um einen Eindruck der Baumassen zu bekommen:

Die Geschossfläche des Hochhauses Nr 7, das letzte in der Reihe auf Höhe des Kindergartens, beträgt 16.250 m². Teilt man diese Zahl durch 13 Meter, für die Tiefe und nochmals durch 5 die Anzahl der Geschosse eines Wohnhauses, dann ergibt das die Länge der Häuserfront und Baumasse der Cheruskerstrasse Nr. 23-34: 250 Meter.

Damit verbleibt ein Erschliessungsplatz von etwa einem zehntel, von dem, der in der Cheruskerstrasse einem Haus zur Verfügung steht.

4.2.2.2. Infrastruktureinheiten

Damit ist das Erschliessungssystem permanent überlastet und ein zwingender Grund, die Infrastruktureinheiten zu zentralisieren oder eine Betriebsebene zu installieren.

Zu bedenken ist, das es sich zB. bei Strom um keine Zählertafel und einen Sicherungskasten handelt, sondern um eine eigene Trafostation. Die Anschlusseinheiten sind von einer wesentlich höheren Dimension, wodurch wiederum die baulichen Anforderungen ebenfalls grösser sind.

Die Infrastruktureinheiten, das sind: Haupt-Übergabestation für Strom, Trafostation als Anschluss der einzelnen Einheiten, Anlage für Notstromaggregat, Heizungs- und Klimaanlage, Schmutzwasserhebeanlagen, Pumpanlagen für Wasser, etc..

4.2.2.3. Parkraumfläche

Der Parkraum pro Fahrzeug liegt zwischen zwanzig und dreizig Quadratmeter. Das sind bei 1.500 Fahrzeugen, unter Berücksichtigung von 30 % Konstruktionsfläche,  39.000 bis 58.500 Quadratmeter Parkraumfläche. Damit wird eine zweite Parkebene erforderlich.

Stapelsysteme können bei dieser Grössenordnung keine Abhilfe schaffen.

4.2.2.3.1. Stellplätze, Stapelsystemen

Mit der Anordnung von Stapelsystemen, können einige Flächenprozent eingespart werden, allerdings zu dem Preis des erhöhten Energiebedarfs und der geringen Akzeptanz der Nutzer. Die Kapazität eines Stapelsystems liegt bei 400 und bedingt 4 Systeme um alle geplanten Stellplätze realisieren zu können.

Die Systeme benötigen eine Übergabestation, von der Grösse einer Garage. Damit ist eine zeitliche Einstell-Frequenz, nach Hersteller 1Min /PKW verbunden.

Werden pro 100 Stellplätze eine Übergabestation angeordnet, dann dauert es 100 Minuten bis die Anlage gefüllt ist. Zu Stosszeiten wird es zu Wartezeiten kommen.

Die 15 Übergabestationen lassen sich gestalterisch nicht im Erdgeschossbereich integrieren und könnten nur Unterflur angeordnet werden, allerdings immer im Bereich der Stapelanlagen, sodass sie sich auf eine entsprechend grosse Fläche verteilen.

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