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Wärmedämmung

Posted in Wärmedämmung by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 25. März 2010

Wärmedämmung

Was ist Wärme ?

Wärme ist die Bewegung der Elektronen im molekularem Gitter. Das Gitter bestimmt den Aggregatzustand, zB bei Wasser, fest, flüssig, gasförmig. Werden die Bewegungen zB im flüssigen zu gross, dann sprengen sie sich ab, wechseln damit den Aggregatzustand und nehmen den gasförmigen Zustand an.

Alles nur eine Sache der Bewegung.

Eine Übertragung der Wärme von einem Stoff zum anderen erfolgt durch Bewegung, als Berührung, wie bei einer Billardkugel die Energie weiter gegeben wird.

Am besten lässt sich Wärmen übertragen wenn viele Gitter vorhanden sind. Also die Berührungsfläche, also die Masse gross ist, so wie Eisen, mit dem Gewicht von 7, oder Wasser mit dem Gewicht von 1. Dann ist Luft der schlechteste Wärmeüberträger, denn sie wiegt nur 0,001.

Die beste Wärmedämmung erzielt man folglich mit Luft. Das macht sich die Natur auch zu Eigen, zB haben die Haare des Eisbären Luftkammern.

Für eine gute Wärmedämmung am Gebäude müssen nur entsprechende Luftkammern angeordnet werden.

Das ist schon sehr gut, reicht aber für die Materialbeschreibung noch nicht aus. Es fehlt die Diffusion.

Was ist Diffusion ?

Wer schon einmal einen Regenmantel anhatte, der weis es schon. Der Regen wird zwar abgehalten, aber die Transpiration über die Haut als Feuchtigkeitsabgabe, schlägt sich an der Innenseite des Regenmantels nieder und so wird man von innen nass.

Besser wäre folglich ein Regenmantel der zwar die Feuchtigkeit von Aussen abhält, aber gleichzeitig eine Diffusion s-Durchlässigkeit besitzt.

Auf das Gebäude bezogen, eine Eigenschaft die zB der Ziegelstein besitzt.

Diese Eigenschaft besitzen die üblich verwendeten Wärmedämmmaterialien aus Schaumstoffen nicht. Damit kommt es in den Wohnungen zu mehr oder weniger schwarzen Verfärbungen, ein Pilzbefall an Flächen an denen die Dämmung unregelmässig ist, sg Kältebrücken. Die Innenluft mit seiner relativen Luftfeuchtigkeit erkaltet an diesen Stellen und da die relative Luftfeuchtigkeit hoch ist, kommt es zu Niederschlag, die Feuchtigkeit wechselt den Aggregatzustand vom Gasförmigen zum Flüssigen und befeuchtet die Wand. Im Normalfall trocknet sie wieder, an Stellen jedoch an denen die Luftbewegung gering ist, also hinter Schränken etc., sammelt sie sich an und das Milieu für den Pilz ist bereitet.

Das sind doch nur Stockflecke.“

Es fehlt der Dampfdruckausgleich der Wand.

Die zur Wärmedämmung eingesetzten Luftkammern müssen aus einem Dampfdruck ausgleichenden Material hergestellt werden.

Unbeachtet des Energiebedarfs zur Herstellung und Abfallbeseitigung, ebenso unbeachtet von chemischen Abfällen und Folgen, sind es Beton- und Ziegelstein mit einen sehr hohen Porenanteil.

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