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Ebersstrasse – Feurigstrasse

Posted in Ebersstrasse - Feurigstrasse by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 22. Februar 2010

Ebersstrasse – Feurigstrasse

Enthalten sind auch kleine Grünflächen oder dgl., wie an der Ebersstrasse.

Gerade in der Ebersstrasse gelegene Spiel- und Gemeinbedarfsflächen werden in dem B-Plan 7-37 Ba nicht gekennzeichnet, oder als Mischgebiet übertönt, siehe Bereichsentwicklungsplan, oder sie werden mit dem Grenzverlauf ausgespart, wie das Areal der Feuerwehr und Schule.

Weil die Gemeinbedarfsflächen weder auf dem Plan noch in der Realität mit den geplanten Mischgebieten, aber auch mit dem  geplanten  „Kerngebiet“ des B-Plans 7-29 als Nachbargebiet, nicht in Einklang zu bringen sind, hat der Autor des B-Plans 7-37 Ba sie einfach weggelassen.

Die Grenze des Geltungsbereiches indes, wirft Fragen auf, so verläuft sie im südlichen Bereich in der Ebersstrasse durch den B-Plan XI 157 und der Bereich der Feuerwehr, Schule und angrenzende Wohnbebauung als Gemeingebiet, wie auch im Umkreis der J-Leber-Brücke, Planbereich der BAB, wurden ausgespart.

Während die winzige Prinz-Georg-, die Ebers- sowie die Feurigstrasse, nicht zu vergessen die Dominicusstrasse, eine zweite Zuordnung erfahren, führt die angestrebte Neuordnung ad absurdum. Denn was auf der einen Strassenseite erlaubt ist, ist auf der anderen verboten.

Ähnlich absurd werden die Strassenzüge bzW der Rest der Ebers- Feurig- Albert- und Herbertstrasse in „Gemischtes Gebiet“ gewandelt und sollen wohl einen Übergang zur Hauptstrasse (Mischgebiet) symbolisieren, obwohl sie sich zur Goten oder Leberstrasse nicht unterscheiden.

Damit wäre dieses Wohngebiet, gelegen an der Wannseebahn, als Nachbarareal zum zukünftigen geplanten Kerngebiet GASAG-Areal, umgewandelt und verschleierte die Spaltung EINES, Bahnfrei verbundenen WOHNGEBIETES.

Anstatt man diese städtebauliche Möglichkeit der Öffnung wahrnimmt-wird der Grünstreifen  an  der Ebersstrasse zum Mischgebiet erklärt.

Der weisse Bereich XI-157 zwischen Feurig- und Ebersstrasse, Gehört zu einem 1976 aufgestellten Bebauungsplan dessen Fläche als  „allgemeines Wohngebiet“  festgesetzt wurde.

Da sich die og Strassenzüge quasi um diesen Bebauungsplan versammeln und sich seither nicht verändert haben, trugen und können sie auch nur die gleiche Kategorie Wohngebiet in Zukunft tragen.

Tempo 30- und Verkehrsberuhigungsmassnahmen

Obwohl eine Umwidmung vollkommen überflüssig ist, wäre die Erweiterung der Tempo 30-Gebiete  und zusätzliche Verkehrsberuhigungsmassnahmen, wie sie zuletzt für die Naumannstrasse geplant waren und demnächst umgesetzt werden sollen, gerade für die Feurigstrasse wesentlich Sinnvoller und ohne Auswirkungen auf die „Feuerwehr“ auch machbar.

Ebenfalls die Sperrung des unsinnigen „Schleichweges“ als Doppelverkehrsweg, Albert-Ebersstrasse.

Mit der geplanten Umwidmung von Wohn- in Mischgebiete, sind diese Massnahmen, zwar identisch mit dem BauGB: „menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen“, so steht es auch in der Begründung, aber sie sind von den Protagonisten nicht erwünscht.


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