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Energie – Dezentrale Energieproduktion

Posted in Energie - Dezentrale Energieproduktion by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 12. Januar 2010

(GFZ Potsdam

Projekt-Neustadt-Glewe)

Studien, auf dem GASAG-Areal zur Nutzbarkeit der Geothermie auf der Roten Insel Schöneberg.

Als weiterer Bereich der Energieforschung ist die Einrichtung von Geothermie-Studien zur Erkundung der Nutzung im Wohnungsbau. Also, ist die Energie aus Geothermie ausreichend, die umliegenden Wohnungen zu beheizen ?

Der Bereich ist nicht ausreichend erforscht. Zudem ist jeder Untergrund anders formatiert und damit die Abgabe an Wärme sehr unterschiedlich. Erforderlich sind Langzeituntersuchungen um sicher stellen zu können das der Wärmestrom nicht abreisst.

Geothermie funktioniert wie ein Wärmetauscher, alle Daten müssen so eingepegelt werden, bis sie Konstant bleiben. Erst dann ist die Versorgung gesichert. Also eine Abstimmung zwischen der Tiefe, der Entnahmemenge und der gewonnenen Wärme. Diese drei Parameter dürfen sich nicht verändern, erst dann ist eine Kontinuität gesichert.

Auf dem Gebiet der Ablauf- und Steuerungstechnik ist die anzuwendende Energie zu erforschen. Es ist nicht selbstverständlich bei diesem System auf kommerzielle Energie angewiesen zu sein. Wünschenswert ist ein unabhängiges integriertes Energiesystem für den Betrieb der Anlage. Also, zB eine Solaranlage um Strom produzieren zu können um die Anlage laufen zu lassen.

„Die Geothermie erlebt gerade ihren ersten Boom in Deutschland. Immer mehr Gemeinden in der Norddeutschen Tiefebene, im Oberrheingraben und in Süddeutschland schmieden Pläne, die schier unerschöpfliche Energiequelle Erde anzuzapfen. Im Kleinen tun das bereits seit Jahrzehnten Eigenheimbesitzer mit ihrer Wärmepumpe im Keller, die einige Dutzend Meter in den Untergrund reicht und das um einige Grad wärmere Grundwasser nutzt. Aber in der Tiefengeothermie geht es um ganz andere Größenordnungen. In Tausenden von Metern unter der Oberfläche gibt es Reservoirs von Wasser, das bis zu 150 Grad heiß ist. Solche Quellen erschöpfen sich oft erst nach Jahrzehnten. Bis dahin kommt die Hitze mit Hochdruck aus der Erde und kann nach einem Zwischenstopp beim Wärmetauscher ins Fernwärmenetz eingespeist werden.(BR-online)“


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