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Archiv / Die Geschichte der Euref als Marketingartikel

Posted in Archiv / Die Geschichte der Euref als Marketingartikel by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 19. Dezember 2009

Der Geschichte der Euref als Marketingartikel

Eine Inhaltsübersicht mit Gebäudenamen, wird im Städtebaulichen Vertrag als Konzept bezeichnet, gleichwohl handelt es sich um eine Fälschung mit Liegenschaften, die weder dem Geltungsbereich des B-Plans 7-29 noch der Euref zuzuordnen sind !

Dadurch wird ein enger Baubereich durch eine verfälschte Darstellung scheinbar vergrössert.

Man muss mehrere Quellen heranziehen, um einen Überblick zu bekommen. Einen Einstieg mit der Euref-Seite, aber auch mit dem Artikel des Baustadtrates im Info-Blatt seines Ortsverbandes der CDU.

Projekt Euref Nikolaus Bernau D-Funk 12.2008

Energieuniversität Markus Baumanns D-Funk 07.2008

DeutschlandGroup Ehrengast: EUREF Vorstand …

Standort Berlin mit Reinhard Müller Teil 1

Standort Berlin mit Reinhard Müller Teil 2

3D Nightscreen am Gasometer Berlin

NIGHTSCREEN_2


Prolog – Auftakt

Dem Bauherrn war von Anfang an Bewusst, das zwar eine benötigte Wertsteigerung nur mit dem Versprechen der Einrichtung einer Energie-Uni angeschoben werden konnte, jedoch mit ihrem Scheitern ein Vorhabenbezogener B-Plan 7-29, seine Gültigkeit und er seine Planung verloren hätte.

Dem Bewusstsein folgte,  kurze Zeit nach der Verabschiedung durch die BVV, die Entwicklung,  mit dem Zerplatzen des Uni-Projektes, und so vereinfachte sich das Erdachte zu einer baulichen Beliebigkeit, mit einem B-.Plan.7.-.29 der zwar lediglich die Baumassen bestätigt und die papierne Wertsteigerung theoretischer, nicht uninteressanter Art bescheinigt, jedoch ist der Inhalt der ursprünglichen nicht festgeschriebenen „Absicht“ verloren gegangen, dem Ausgangspunkt zur „Veranlassung und Erforderlichkeit des Bebauungsplans“ der Bauleitplanung !


Marketing als Transportmittel

Mit der Aufgabe die geplante Baumasse in den Glaubwürdigkeits-Bereich von Bezirks- und Feierabendpolitikern sowie einzelner Personen und Personengruppen  zu bewegen, bedient sich der Bauherr eines Vehikels, das nur auf der psychologischen Ebene bewegbar ist.

Firmenmäntel und Firmenlegenden und die Baumassen-Idee vorausgesetzt, inszeniert er eine Real-Komödie, eines Themas aus Mainstream – Problemen als Lösung, Rettung oder gesellschaftliche Errungenschaft mit Höhepunkt, einem Happyend,  hier ist es eine „Energie-Uni“ die in Szene gesetzt wird, letztlich jedoch nur zur Vertuschung dient und nach kurzer Zeit abgesetzt wird.

Ausgehend von einem kleinen aber einflussreichen Kreis von Personen werden durch Konditionierung bestimmte Individuen vorbereitet eine Scheinwelt aufzunehmen um die Realität und die Wirklichkeit im gleichen Masse auszublenden.

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Euref

Die Konditionierung erfolgt über vorverfasste Pressemeldungen, Darstellungen in Wort, Bild, Ton und Film, Informationsveranstaltungen und Arrangements, mit Protagonisten als in der Öffentlichkeit stehenden Personen.

Der Rest ist bekannt unter dem Namen EUREF, als Vehikel, oder auch B-Plan 7-29, als Lagerplatz der Baumassen.

Der reale Ablauf einer Bauidee, entwickelt sich indes aus einem Raumbedürfnis heraus, lange vor den Architekten-Planungen, mit ersten Raumlisten, Flächenbedarf und Funktionsschema idR als Betriebsbeschreibung formuliert. Damit führt ein Bedarf der die Architektur, das Areal und die passende Umgebung beschreibt, zum Ziel.

Marketing – Darstellung und Verantwortung

Marketing – EnergieKiller

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