Erdoelzeitalter (home)

Sachsendamm – von Dorfaue zu Dorfaue

Posted in Sachsendamm - von Dorfaue zu Dorfaue by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 27. Oktober 2009

Web-Button 02

————————–

Lebewesen, benötigen Lebensenergie, ihre Handlungen sind getragen vom Überlebenswillen der Gruppe, des Volkes !

Folglich sind all ihre Handlungen logisch, weil sie konsequent das Überleben sichern.

Also ist Logik immer nur in dem gesetzten Rahmen gültig und plausibel.

Der B-Plan 7-29 beinhaltet ebenfalls eine Logik, nämlich die der Doppelbebauung, die zwar den privaten Gewinn verdoppelt, jedoch nicht den verlautbarten öffentlich-rechtlichen Regeln der Stadtplanung entspricht.

—————————- 

13-11-18-schnelsen-13-portal-nord-2

Betrachtet man den Zustand des Sachsendamms, dann sieht man die Misere der Stadtgestaltung und Stadtplanung Schönebergs.

-Eine Vorortstrasse im Herzen einer Grossstadt – Schönebergs !

In Schöneberg kommt Vandalismus vom Amt !

     

.Eine Dorfaue ?

Verwahrlost und Zweckentfremdet ! verantwortlich das Amt für Umwelt und Natur !

Einst mit Promenaden-weg, Bänken Schachtischen und einer öffentlichen, kostenlos benutzbaren Bedürfnis-anstalt ausgestattet, stehen heute Reklamewände einer Partei. Einst führte der Besucher-Weg des Kanzlers Konrad Adenauer vom Flughafen Tempelhof zum Rathaus Schöneberg als Sitz des Senates von West-Berlin, hier entlang.

Gleich daneben der Heinrich-Lassen-Park, ebenfalls geschichtsträchtig und dem Vandalismus ausgesetzt, aber – In Sachen Urbanität geht indes der Bezirk Schöneberg eigene Wege, mit Reklame-Wände, durch Vandalismus gepaart mit Baumzerstörungen oder Parkbänke-Abbau, auf Geheiß des Amtes für Natur und Umwelt, mit der Folge stark reduzierter Nutzungsmöglichkeiten für die Anwohner und Besucher, der dezimierten öffentlichen Grünanlagen, nebenbei der beschleunigten Klimaveränderung dienend. Im „Neuen Park“ steht nicht eine Bank ! Vor dem Belastungskörper wurden sie abgebaut und in der Rembrandtstrasse samt Grünfläche zerstört.

Beginnend mit dem Abriss der Radrennbahn, verschwanden in Schöneberg nicht nur etliches Grün, sondern auch Gemeinbedarfsflächen und Radwege.

 So geht der Bezirk Schöneberg neue Wege, wie in Puncto Radwege wie man es an der gerade fertig gestellten Wilhelm-Kabus-Strasse erkennen kann. Als Erstes wurden, vor der Havelland-Schule die 100 jährige Kastanien-Bäume die vor Schall- und Feinstaub Schutz boten, zerstört. Dafür durch eine „Gefängnismauer“ ersetzt und mit einem, Kindergefährdenden viel zu schmalen Gehweg versehen.

Zu schmal und ohne Radweg präsentiert sich auch der Zugang zum Bahnhof Südkreuz. Aber auch durch zerstörerischen Rückbau des Radweges vor dem Kraft-Möbelhaus, oder die Torgauer Strasse etwa, erhält zwar keinen Rad- und Fussweg, aber ein verfünffachtes, aus 500 werden 2.500 Nutzer des Gasag-Areals, Verkehrsaufkommen durch die „Planreife“ des B-Plans  7-29.!

Mit der Westtangenten-Planung in die neue Raumordnung !

             

Gasag-Areal

 

Zwischen Sachsendamm und Torgauer Strasse

Trotz „Stadtumbau West-Förderung“ den B-Plan Südkreuz vermasselt !

Schadstoff- und Lärmquelle – Baumzerstörungen

Parallel zur Stadtautobahn erweist sich der Bereich Sachsendamm als ergiebige Lärmquelle mit mehr als 70 db in der Nacht und Zentrum hoher Luftbelastung, die die Gesundheit gefährdet, wirkt mit Verwaisungserscheinungen, als Entwicklungsbremse für Stadtgestaltung und Neuansiedlungen.

Gleichwohl werden diverse „Altbestände“ 100 jähriger Bäume zerstört, mit den verbliebenen aber bereits freigegebenen 77  von 187 Bäumen des Gasag-Areals vertuscht man die Tatsache, das durch die Planung alle Bäume zerstört werden.

Dabei bezieht man sich auch noch auf das „Südkreuz“ und plant mit der Kerngbiets-Anmaßung für das Gasag-Areal einen Regionalen Sonderweg mit Klimatischen Ausmaßen

Verwaisung, mit einem Appendix der Linse, ein Geschwür der Insel.

Um dem B-Plan 7-29 im Nachhinein eine Rechtfertigung zu geben wurde die „Linse“ in Kerngebiete gemodelt, obwohl gerade noch ein Wohngebiet mit einer 20 jährigen Entwicklungszeit hier vorgesehen war. Nicht anders der „Naturpark“ TorgauerStrasse, er übt eine Alibi-Funktion aus, und soll ein „Gleichgewicht“ zu den Baumassen des Beplanten Gasag-Areals darstellen.

Dabei hat man in allen angrenzenden, auch den des Gasag-Areals, B-Plänen die Logistik unbeachtet gelassen.

Funktionen bedürfen in ihrem Ablauf fünf Parameter die Logistik genannt werden : den Einheiten – Eingabe-Ausgabe, die Zeit, den Ort, dem Medium und die Fracht.

Mit der Kerngebietsanmaßung zu dem 1.000 Meter entfernten Südkreuz, trotz des geplanten Wohngebietes der Linse und zum Nachteil und Schaden der 25 Meter entfernten urbanen, dem Wohngebiet zugeordneten Wohnbebauung, als Mach(t)werk mit Hörigkeit des Baustadtrates, als urbaner, zur Irreführung aufgestellter Mischplan mit öffentlichen und privaten baulichen Anlagen und einer nicht erforderlichen, da gleiche Kapazität wie die Torgauer, PlanstrasseA konzipiert.

Mit den planerischen Aktivitäten, durch, den BauNVO-Anforderungen entgegenstehenden Umwidmung zum Kerngebiet, sowie der Sperrung der TorgauerStrasse und dem Neubau einer nicht erforderlichen Planstrasse A als scheinbare Erschliessungsstrecke, werden die Anwohner ausgesperrt, verschattet, beschallt und mit Stickoxyde und Feinstaub benebelt, Sauerstoffproduzierende Bäume zerstört und Grün entfernt (siehe Havellandschule und neuer Park), und zur Sicherheit werden patrouillierende Sicherheitskräfte des Sperrgebietes auf dem Cheruskerparkdamm „flanieren“, damit sich die städtebauliche Misere, in Form von Verwaisungserscheinungen um den Sachsendamm, auf die „Insel“ ausweiten kann, Als Appendix der Linse, ein Geschwür der Insel.

Eine 20 jährige Verwirklichungszeit ist nach zwei Jahren um.

10.06.2008 Stadtplanungsamtsleiter Siegfried Kroll in der Morgenpost: „Sobald Investoren gefunden sind, wird gegenüber dem Südkreuz ein grüner Platz mit Wohnhäusern entstehen. Entlang dem sukzessive zum Boulevard ausgebauten Tempelhofer Weg soll dann die Stadtentwicklung nach Westen fortgesetzt werden.“

Wenn es ein Bezirk mit Zukunft werden soll, dann ist der Sachsendamm wie geschaffen für einen Boulevard der vereinten Nachbarn, mit einer Länge von 4.000 Metern, am Besten Autofrei.

Seit je her wichtiger Knotenpunkt: 300 Jahre Priesterweg, eine Verbindung, ein Kreuzungspunkt von Strassen, Eisenbahnen und der leidlichen Autobahn.

Ein Boulevard mit Bäumen wie Unter den Linden, oder unter den Ahorn. Auf jeden Fall zum Wohnen, Flanieren, verweilen, Treffen und feiern und verreisen, denn genau in der Mitte befindet sich der Hautbahnhof des Bezirks.

Wann war eigentlich der Zusammenschluss ? 2001 ja, aber das Datum ?

Der Umwelt zu Liebe:

Vom Sachsendamm zur Strasse !

Mit einem Begrünten Mittelstreifen und mehreren  Baumreihen wirkt eine Strasse bereits Lärm- und Verkehrsberuhigend.

Die doppelte Verkehrsführung durch Sachsendamm und Autobahn ist nicht tragbar und kann ohne Verlust zurückgebaut werden. Die Autobahn muss abgedeckelt werden, damit man seine eigene Unterhaltung wieder hören kann.

In den Stützwandbereichen kann das auf einfache Art und Weise erfolgen, auf der Strecke ist es etwas aufwendiger, dafür hat man weite Flächen gewonnen, die momentan der Böschung anheim fallen und ungenutzt sind.

Die Strasse kann mit einfachen Mitteln verkehrsberuhigt werden, indem die Führung verändert und die Spuren eingeengt werden.

Da die Strasse die beiden Ortshälften verbindet muss sie etwas besonderes sein, eine mit Bäumen bestandene Allee mit einem Grünstreifen in der Mitte. Jeder Baum ist dann eine Erinnerung an EINEN, der in diesen Tagen gefällt wurde. „Baumgedenkallee“

Diese Arbeiten können Abschnittsweise durchgeführt werden.

Der Umwelt zu Liebe, Sachsenallee und:

Autobahnüberbauung:

Strassenbahn und Radwege auf dem Sachsendamm:

Straßenbahn vom Alex nach Steglitz

Strassenzug Sachsendamm:

Zugang Südkreuz

Kommentare deaktiviert für Sachsendamm – von Dorfaue zu Dorfaue