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Bebauungspläne – TorgauerStrasse

Posted in Archiv / Bebauungspläne - TorgauerStrasse, Bebauungspläne, Bebauungspläne - TorgauerStrasse by ARCHITEKT Dipl.-Ing. Knut G Jeckstadt on 25. Oktober 2009

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Die Aneinanderreihung von verkehrsbezogen Bebauungsplänen, ergibt nur dann einen Sinn, wenn sie Ergebnis einer kontinuierlich wirkenden Stadtplanung oder Teil eines Gesamtplanes sind, die hier Versammelten sind es nicht.

In der Torgauer Strasse begegnen sich nahtlos, verschiedene Bebauungspläne und eine Bahnplanung als Bebauungsplan-Entwurf, mit ihren nicht zusammenpassenden verkehrsbezogenen Inhalten und Randbedingungen.

Damit wird eine Diskontinuität der Stadtplanung sichtbar, die scheinbar sehr direkt von der jeweiligen Regierungspartei beeinflusst wird. Das darf nicht sein, das würde zu einer permanenten Änderung von bereits Ausgeführtem führen.

Mit der Torgauer Strasse verbinden sich etliche Planungen und B-Pläne, sie wurden weder in ein Gesamtkonzept überführt, noch einander angepasst, sondern wurden, nach Parteienlust, vollkommen singulär inszeniert. Eine der wichtigsten übergeordneten Planungen, die der S-Bahn-Trasse S 21, blieb unbeachtet.

20 Grüne Hauptwege für Berlin.

Mit den im Folgendem zusammen-gestellten B-Plänen, geht die Zeitkomponente einher, denn das der B-Plan zum Bau eines Naturparks entlang der Torgauer Strasse gar nicht, in absehbarer Zeit umgesetzt werden kann, wird verschwiegen.

Zudem werden Planungs-Not-Lösungen aus der Westtangente-Planung B-Plan XI-150 am Leben erhalten und mit dem B-Plan 7-29 verbunden.

Die B-Pläne: NEU hinzugekommen : B-Plan 7-37 Ba

1. der B-Plan 7-29, dem das westliche Ende der Torgauer Strasse einverleibt wurde, mit seiner neuen Zufahrt,

2. B-Plan XI-231 b, der eine Grünfläche ausweist als Entlastung zum Vorgenannten und ohne eine Möglichkeit der Umsetzung. 

Berlin-Südkreuz Bebauungsplan B-Plan XI 213, blieb ein Entwurf.


3. der B-Plan 7-17, Süd, Nord, mit seiner neuen Gewerbestrasse,


Radweg

4. die verkehrs-beruhigte Naumannstrasse,

5. der Bahnhof Südkreuz mit seinem Zugang zur Westlichen Halle, und

6. der alten und gerade neu gebauten S-Bahnbrücke als nördliches Bauwerk des 2006 eröffneten Bahnhofs Südkreuz. Die viel zu geringe Verkehrsbreite der Brücke, soll den Anlieger- undDurchgangsverkehr  der neuen Gewerbestrasse aufnehmen. Das Profil würde grade einmal  für zwei Radwege und einer Fahrspur ausreichen. Das man es kann zeigt das Pendant der neuen Brücke am Balonfahrer Weg.

7. Bahnhof Südkreuz

Auszug Drucks. Nr: 1515/XVIII :

Das Verfahren zum Bebauungsplan XI-213 wurde 1991 eingeleitet. Ziel des Bebauungsplanes war die Schaffung neuen Planungsrechts westlich des damals geplanten und zwischenzeitlich realisierten Bahnhofs Südkreuz. Aufgrund vielfältiger inhaltlicher Änderungen und rechtlicher Unklarheiten konnte der Bebauungsplan bis dato nicht festgesetzt werden.

Das ursprüngliche städtebauliche Ziel, nämlich die Schaffung neuen Baurechts für das sogenannte Baufeld I (Sachendamm 55-60 und angrenzende Flächen) sowie neuen Planungsrechts für die Naumannstraße und für die Hedwig-Dohm-Straße, besteht weiterhin. Flächen, welche jedoch aufgrund der Planfeststellungsbeschlüsse für den Bahnhof Südkreuz bzw. für die BAB A 100 der kommunalen Planungshoheit entzogen sind (Sachsendamm, Lotte-Laserstein-Straße, Suadicanistraße, das Grundstück des Regenwasserpumpwerks sowie Suadicanistraße 2, ein Abschnitt der Naumannstraße im Bereich der Ringbahnbrücke, eine Teilfläche der Naumannstraße östlich der historischen Straßenfluchtlinie), können folglich konsequenterweise nicht Gegenstand des Bebauungsplanverfahrens bleiben.

Zur Beschleunigung der Schaffung neuen Rechts für die in Rede stehenden Flächen wird das Bebauungsplanverfahren XI-213 eingestellt und ein neues Bebauungsplanverfahren eingeleitet.

Den Neubauteil der Naumannstrasse ab dem Sachsendamm bis zur Brücke, der heutigen Hedwig-Dohm-Strasse hat man auch ohne Bebauungsplan herstellen können. Allerdings liegt nun der abgetrennte, nicht nutzbare Teil der Namannstrasse brach.

Da stellt sich die Frage warum das mit der Torgauer Strasse nicht auch so geht, die lediglich saniert werden müsste ?

Die Torgauer Strasse ist heute zweigeteilt, den, ab der Cheruskerstrasse, Westlichen, für den Durchgangsverkehr gesperrten und den östlichen ungesperrten Teil.

Welche Art der Nutzung die Strasse erhalten soll geht aus den og. Plänen und aus der am 03.07.2009 veröffentlichten Seite: Die „Schöneberger Linse“ nicht hervor.

Es fehlt ein Verkehrskonzept, das im Umfang der Darstellung alle relevanten Bebauungspläne beinhaltet, einen sg. Masterplan.

Der Verkehr:

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